Jan 14

Für berufstätige Mütter in Deutschland zeigt sich – Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen ist nach wie vor nicht so einfach. Zum Beispiel ist ein gewünschter Wechsel aus der Teilzeit in die Vollzeit in der Praxis oftmals nicht möglich (vgl. hier). Andere Länder wie Frankreich scheinen da trotz höherer Geburtenrate fortschrittlicher zu sein, betont ein Bericht des Verbandes berufstätiger Mütter. Er fragt auch, ob die kulturellen und geschichtlichen Unterschiede Deutschland und Frankreichs sich bis in die Politik auswirken. Das würde bedeuten, dass die Deutschen in ihren Rollenbildern einfach zu konservativ und festgefahren sind, um eine optimale Umgebung für berufstätige Mütter bzw. Väter (Hausmänner) zu schaffen. Organisationen wie der Verband berufstätiger Mütter versuchen, zu informieren und die Diskussion rund um Familie und Beruf lebendig zu halten – vielleicht auch, weil Lösungsansätze aus der Politik nur sehr langsam kommen. Das Europäische Zentrum für Arbeitnehmerfragen schreibt: „Die Frage der Beziehung zwischen Familien- und Berufsleben […] bildet seit mehr als zehn Jahren eines der wichtigsten Elemente der europäischen Politik“ (vgl. hier). Klingt gut – doch dabei bleibt die Frage, ob dies Familien ohne gesicherten Kita-Platz weiterhilft.


 

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