Jan 22

Sie faszinieren vor allem dann, wenn sie menschliche Züge und Verhaltensweisen annehmen: Roboter. Auch beim Wettbewerb Robo-Cup beeindruckten tanzenden „Maschinenmenschen – doch wie ist es umgekehrt? Wie reagieren wir, wenn ein Mensch sich „roboterartig“ programmiert, einstudiert und choreographiert verhält? Es löst wohl eher Skepsis aus, als dass es  beeindruckt. Mit diesem Thema beschäftigt sich jetzt ein Focus Artikel, in dem von krampfhafter, geschauspielerter Rhetorik abgeraten wird. Die Techniken wirken häufig auswendig gelernt, sodass sie eher das Gegenteil von dem bewirken, was sie sollten. Statt Vertrauen und Selbstsicherheit kommen beim Gegenüber Fragen auf: Ist diese Person vertrauenswürdig? Lügt sie vielleicht? Oder ist sie nur nervös? Wir merken nämlich ziemlich schnell, ob man uns etwas vormacht. Der vermeintliche Rhetorik-Experte wirkt dann gerade wegen seines Trainings wenig glaubwürdig. Um zu überzeugen, so der Artikel, ist nämlich nicht die perfekt erlernte Gestik, sondern Vertrauen der Schlüssel. Dies entsteht zum Beispiel, wenn man wirklich an dem Gesprächspartner und dem, was er sagt, interessiert ist. Es gilt also die alte Regel: Ehrlich währt am längsten.


 

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