Dec 04

Pisa ist nicht nur eine Stadt in der Toskana, sondern auch eine medial gehypte Schulleistungsuntersuchung, bei der alle drei Jahre Schüler auf der ganzen Welt in ihrem Wissen miteinander verglichen werden – in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt Mathematik. Das Echo in der deutschen Medienlandschaft ist wieder einmal enorm und heizt erneut die Diskussion rund um das Bildungssystem und seine Tücken an. So bedauert Focus Online, dass deutsche Schüler wieder nur Mittelmaß seien. Der Tagesspiegel betont bei einem Überblick über bisherige Pisa-Ergebnisse, wie groß der Unterschied zum Sieger Schanghai war. Und die Süddeutsche beginnt ihren Artikel mit den Worten „Deutschland zittert mal wieder“. Mit meist asiatischen Siegern und Deutschlands lediglich im mittelmäßigen Platz des Rankings, wird die Qualität deutscher Bildung anlässlich jeder Pisa-Studie erneut in Frage gestellt. Scheint, als sei die Idee von Chancengleichheit für alle Schüler auf die schiefe Bahn geraten.


 

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