Jan 11

Überfüllte Hörsäle, keinen Platz im Wunschseminar erhalten, mal wieder nicht rechtzeitig zur Vorlesung, weil der Zug Verspätung hatte – Welcher Student kennt das nicht?\r\n\r\nEine Alternative, die die „schöne, neue Welt des Internets“ bietet, sind die sogenannten Online-Universitäten.\r\n\r\nUnd woher kommt dieser Trend? Natürlich aus den USA, wo vor allem auch Elite Universitäten wie Harvard oder das MIT ihr Lehrangebot nun auch der breiten Masse zur Verfügung stellen wollen.\r\n\r\nDie MOOC (Massive Open Online Courses), so der Fachbegriff des neuen Bildungstrends, lassen sich dabei als Online-Massen-Seminare verstehen, deren Ziel es ist, anspruchsvolle Lerninhalte jedem auf der Welt zugänglich zu machen. Denn für die Einschreibung ist kein spezieller Bildungsabschluss notwendig – jeder hat die Möglichkeit, an einem der Online-Kurse teilzunehmen.\r\n

\r\n\r\nDiese sehen in der Regel wie folgt aus: Der Unterricht beginnt mit einem kurzen Einführungsvideo. Anschließend werden Verständnisfragen gestellt, bevor weitere Videos folgen. Hausaufgaben gibt es selbstverständlich auch, die die „Studierenden“ eigenverantwortlich lösen müssen. Ein bereitgestelltes Forum bietet dabei die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen. Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat. Dieses ist zwar nicht mit einem Universitätsabschluss gleichzusetzen, sondern besitzt eher Symbolcharakter, dennoch gibt der bisherige Erfolg dem Konzept Recht – schon mehrere Millionen Nutzer haben sich für die Online-Universitäten angemeldet.\r\n\r\nEinziges Manko stellt jedoch die Frage der Finanzierung dar. Ein Lösungsansatz scheinen kostenpflichtige Präsenzprüfungen zu sein. Wird dieses Problem gelöst, wird sich das Bildungsmodell der „Online-Massen-Seminare“ sicherlich auch in Deutschland verbreiten.\r\n\r\nWir greifen diesen Trend mit BRAINYOO 2.0 auf – dank der schon bald verfügbaren Option Videos in die Software einzubinden. Unser Gedanke dahinter: Dozenten stellen Videoaufnahmen ihrer Vorlesung und dazu passende Aufgaben zur Verfügung. Diese sollen den herkömmlichen Unterricht an der Uni nicht ersetzen, aber eine sinnvolle Ergänzung dazu bieten.\r\n\r\n

 

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