Jan 15

Jura ohne BrainYoo ist wie Armstrong ohne Doping: Der Erfolg bleibt aus.\r\n\r\nDas Problem: Vergessen!\r\nWer Jura studiert, der wird bald frustriert feststellen müssen: Die eigentliche Hürde ist nicht das Verstehen, sondern das Nicht-Vergessen. Der Berg an Wissen ist groß und unübersichtlich, unser Kopf hingegen klein und auf klare Strukturen angewiesen. Im Verlaufe des Studiums scheint nicht das Wissen, sondern vor allem die Wissenslücken zu wachsen. Stoff, der im Kopf fest verankert schien, verschwindet nach einiger Zeit in den Untiefen eines schwarzen Lochs.\r\n\r\nDie Lösung: Leitner!\r\nWer sich mit diesem Phänomen des Vergessens auseinandersetzt, der stößt schnell auf den Namen Leitner und sein Lernkarteisystem. Um das Vergessen in den Griff zu bekommen, entwickelte er ein einfaches System: Wiederholung. Je öfter wir wiederholen, desto besser lernen wir, desto weniger wahrscheinlich vergessen wir. Die Grundlagen bilden Karteikarten, auf denen das Wissen festgehalten wird. Diese Karteikarten gilt es systematisch zu lernen. Je besser eine Karteikarte gelernt wurde, desto weniger oft muss sie wiederholt werden bis sie irgendwann im Langzeitgedächtnis gespeichert ist.\r\n\r\nWas macht BrainYoo?\r\nDas Programm BrainYoo setzt genau dieses Lernsystem nach Leitner um. Während des Semesters erstellst Du mit BrainYoo zum jeweiligen Stoff Karteikarten auf deinem Computer. Wenn dann die Abschlussklausur ansteht, legst Du dich ganz gemütlich aufs Sofa und musst nur auf den Bildschirm gucken: BrainYoo gibt dir das Lernen vor.\r\n\r\nWarum BrainYoo?\r\nDie meisten schreiben ihre Karteikarten selbst mit der Hand und sortieren sie in eine Karteikartenbox ein. Warum solltest Du also BrainYoo nutzen und Karteikarten auf dem Computer erstellen?\r\n\r\n1. Kosten: BrainYoo kostet dich einmal 20 Euro. Manuelle Karteikarten immer wieder nachzukaufen, dürfte irgendwann diesen Betrag übersteigen. Wenn Du dann noch die vergossene Tinte\r\ndazurechnest, lohnt sich BrainYoo nach wenigen Wochen.\r\n\r\n2. Zeit: Der größte Aufwand bei manuellen Karteikarten ist sie zu sortieren. Mein Karteikartensatz zum gesamten Strafrecht umfasst mehr 1000 Stück. Suche ich eine bestimmte Karte, so gebe ich bei BrainYoo einen entsprechenden Suchbegriff ein und habe sie sofort gefunden. Hätte ich nur manuelle Karten, müsste ich wohlmöglich 900 und mehr durchsuchen und könnte von Glück sprechen, wenn ich sie fände. BrainYoo spart diese Zeit und schont die Nerven.\r\n\r\n3. Struktur: BrainYoo ermöglicht es mittels verschiedener Ebenen die Karteikarten systematisch zu erstellen, indem diese Lektionen und Sublektionen zugeordnet werden können. Damit erhält mein Karteikartensatz Struktur und mein Wissen hoffentlich auch. Denn wer strukturiert Karteikarten schreibt, der lernt auch strukturiert. Strukturiertes Lernen schafft Anker, an dem sich das Wissen festhalten kann.\r\n\r\n4. Sauberkeit: Für Menschen mit einer unsauberen Handschrift ist BrainYoo ein unschätzbares Geschenk. Wenn ich acht Stunden jeden Tag eine Woche lang auf Karteikarten starre, will ich mich nicht über meine Sauklaue aufregen, sondern auf ein übersichtliches, meinem Auge schmeichelndes Layout schauen. Das ermöglicht BrainYoo, indem es vielfältige Möglichkeiten bietet das Layout der Karten zu gestalten.\r\n\r\n5. Coolness: Jura gilt ja als trocken und langweilig. Wenn ich mir diese manuellen grauen Karteikartenboxen von meinen Mitstudierenden in der Bibliothek anschaue, glaube ich das sofort. Mit dem Notebook auf der Couch, auf dem Balkon oder irgendwo im Park sitzend ein bisschen zu lernen, wirkt im Gegensatz dazu wesentlich angenehmer.\r\n\r\nWie erstelle ich Karteikarten?\r\nDie Karteikarten werden in Frage und Antwort unterteilt. Die Fragen sollten kurz und präzise sein, sodass sofort klar ist, worum es geht. (Beispiel: „Was ist für das Vorliegen einer Willenserklärung erforderlich?“). Lässt sich ein Thema in verschiedene Unterthemen aufteilen, dann sollten zu den einzelnen Unterthemen auch einzelne Karteikarten erstellt werden. Denn die Antworten auf den Karteikarten sollten nicht überfrachtet werden. Das Prinzip muss immer sein: kurz, knapp, präzise. So ausführlich wie nötig, so kurz wie möglich. Denn je schneller ich den Inhalt der Karte beim späteren Wiederholen erfasse, je schneller lerne ich die Karte. Deswegen würde ich ganze Sätze nur verwenden, wenn es wirklich umgänglich ist. Definitionen gehören dazu und sonst eigentlich nichts. Hilfreich ist es die Antwort mit Bullet Points zu strukturieren. Schlagwörter sollten fett, am besten in Farbe markiert werden. Das Auge lernt schließlich mit. Wenn ein Meinungsstreit sich unter einem Schlagwort zusammenfassen lässt, dann schreibe ich diesen als Überschrift auf die Karte. Fast alle Meinungsstreite lassen sich unter die zwei konträren Begriffe „erforderlich“ und „genügend“ zusammenfassen, d.h. die einen wollen mehr, die anderen weniger (Bsp: Für den Zugang einer Willenserklärung halten die einen die tatsächliche Kenntnisnahme für erforderlich, die anderen lassen die Möglichkeit zur Kenntnisnahme genügen). Jura ist eben nicht kompliziert, sondern oft sehr banal. Und darum geht es bei der Erstellung von Karteikarten: Komplexe Themen banal auf eine\r\nKarte runterzubrechen.\r\n\r\nWie lerne ich mit BrainYoo?\r\nWichtig ist diszipliniert und ehrlich zu dir selbst zu sein: Auf „Richtig“ darfst Du nur klicken, wenn Du den Inhalt der jeweiligen Karte auch wirklich verstanden hast. Am Anfang einer Lernsession ist das echt ermüdend, weil Du nur langsam vorankommst. Du wirst fast jede Karte erst richtig durchlesen müssen und nicht mehr alles sofort richtig verstehen. Aber Du wirst schnell merken: Mit den zunehmenden Wiederholungen lernst Du immer mehr Karteikarten in immer weniger Zeit. Wenn die Klausur kurz bevor steht, eigentlich Panik anstehen müsste, kannst Du dir sicher sein dich nur noch mit den schwierigen und\r\ndamit wahrscheinlich klausurrelevanten Karteikarten zu beschäftigen. Das nennt sich effektives Lernen.\r\n\r\nMeine Erfahrung mit BrainYoo!\r\nIch nutze BrainYoo seit fast drei Jahren. Am Anfang setzte ich das Programm nur sporadisch ein in Ergänzung zu gekauften Karteikarten. Mit dem Beginn vom Schwerpunktstudium im Strafrecht nutzte ich ausschließlich BrainYoo. Zur Vorbereitung auf die Abschlussklausur erstellte ich mit Hilfe der entsprechenden Lehrbücher mehr als 1000 Karteikarten. Der Erfolg gab mir recht: 16,5 Punkte. Deswegen nutze ich jetzt auch ausschließlich BrainYoo für die Examensvorbereitung. BrainYoo genießt mein volles Vertrauen. BrainYoo kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Aber keine falschen Hoffnungen: BrainYoo erleichtert nur das Lernen, aber es übernimmt nicht das Lernen für mich. Oder anders gesagt: BrainYoo ist zwar ein Ferrari, doch Fahren muss ich immer noch selbst. Doch rase ich lieber auf der Überholspur als auch auf dem Standstreifen herumzugurken.


 

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