Jan 13

Das Lernprogramm BrainYoo kann auch hervorragend als Vokabeltrainer (Download Versionen sowohl für Windows als auch für MAC verfügbar) eingesetzt werden, denn die Vorteile von BrainYoo kommen beim Erlernen einer Fremdsprache voll zum Tragen:

  • multimediales Lernen mit Audio- und Bilddateien für die Karteikarten
  • Lernen mit der Mnemotechnik dank der Eselsbrückenfunktion
  • thematische Strukturierung der Vokabeln durch Kategorien, Lektionen und Sublektionen
  • verschiedene Lernmodi
  • automatische Wiedervorlage der Vokabelkarteikarten

Ob in der Schule, im Studium oder im Beruf ist das Lernen von Vokabeln das A und O, wenn man langfristig eine Fremdsprache fließend beherrschen möchte. Vokabeln lernen macht aber natürlich nur dann ein wenig Spaß, wenn sich nach einiger Zeit ein Lernerfolg einstellt.

Testen Sie BrainYoo als Vokabeltrainer 14 Tage lang kostenlos und Sie werden feststellen, dass sich Ihr Erfolg beim Fremdsprachen lernen nachhaltig erhöht!

Für den Vokabeltrainer BrainYoo finden Sie auf http://www.brainyoo.de einige Fremdsprachen-Lektionen kostenlos zum Download:

Englisch Vokabeln

Download – Englisch Vokabeln – Unregelmäßige Verben

Latein Vokabeln

Download – Latein Vokabeln – 50 Latein Vokabeln

Französisch Vokabeln

Französisch Vokabeln – Die 34 wichtigsten unregelmäßigen Verben

Französisch Vokabeln – Beim Einkaufen (55 Karteikarten)

Französisch Vokabeln – die Speisekarte in Frankreich

Karteikarten Jura – Fremdsprachen – Französisch für Juristen (Grundwortschatz)


Hier geht’s zu den kostenlosen Fremdsprachen Lektionen!


Jan 07

Die Jura Lernsoftware BrainYoo (www.brainyoo.de) entspricht vom Prinzip her einer Karteikartenbox mit fünf Fächern. Bei richtiger Beantwortung einer Frage wandert “die virtuelle Karteikarte” einen Kasten höher, bis sie schließlich irgendwann in der 5. Kartei angelangt. Der Zeitabstand zwischen den einzelnen Karteikästchen vergrößert sich sukzessiv, was nach wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu führt, dass sich der Lerninhalt möglichst bald im Langzeitgedächtnis verankert. Gerade dies ist bei der Vorbereitung auf das juristische Staatsexamen in Anbetracht der großen Menge an zu bewältigendem Lernstoff unverzichtbar.

Für BrainYoo gibt es bereits einige vorgefertigte Karteikartensätze, z.B. für die mündliche Prüfung, Strafrecht AT, BGB AT, etc.

Die Lernsoftware BrainYoo ist mehr als nur ein elektronischer Karteikasten. Folgende Vorteile bietet ein Lernen mit BrainYoo im Vergleich zu einfachen Papierkarteikasten:

1. BrainYoo als Lernorganisator
BrainYoo legt die Karteikarten in bestimmten Zeitabständen automatisiert auf Wiedervorlage. Dadurch wird dem Lernenden ein Großteil der organisatorischen Arbeit abgenommen und er kann sich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren: das Lernen. Gleichzeitig hat der Benutzer die Möglichkeiten, die Zeitintervalle individuell einzustellen.

2. Strukturiertes Lernen:
BrainYoo bietet die Möglichkeit, die verschiedenen Lerninhalte in Kategorien, Lektionen und Sublektionen zu gliedern (z.B. Kategorie „Jura”, Lektion „Strafrecht”, Sublektion „BT”, Sublektion „Definitionen”). So ist gewährleistet, dass man strukturiert beim Lernen vorgehen kann. Ein einfacher Karteikasten kann nicht mit einem Mausklick in seinem Kartenbestand neu geordnet werden.

3. Eselsbrückenfenster:
Zu jeder Karteikarte kann man sich Eselsbrücken erstellen, mithilfe derer das Lernen um ein Vielfaches leichter und effektiver wird.

4. Suchfunktion / Filter:
Bei BrainYoo kann man sekundenschnell und gezielt nach einer Karteikarte suchen. So kann man beispielsweise alle Karteikarten zu einem Paragraphen herausfiltern.

5. Verschiedene Lernmodi:
BrainYoo bietet verschiedene Lernmodi, um sowohl die kurz bevorstehende Klausur als auch das Projekt Examen vorzubereiten. Zum einen kann man mit BrainYoo nach der erfolgreich erprobten spaced-retrieval Methode (Langzeitgedächtnismodus) arbeiten. Dabei werden die „Karteikarten” in immer größer werden Zeitabständen automatisch auf Wiedervorlage gelegt. Zum anderen besteht aber auch die Möglichkeit, bestimmte Lektionen außerhalb des normalen Wiederholungsrhythmusses im Prüfungsmodus gezielt abzufragen. Insbesondere kurz vor Klausuren kann dieser Lernmodus sehr hilfreich sein.

6. Multimediales Lernen:
In die Karteikarten können sowohl bei der Frage als auch bei der Antwort Bild- und Audiodateien sowie Mindmaps eingefügt werden. Bilddateien können per Drag-and-Drop zu einer Frage oder ein Antwort hinzugefügt werden.

Weitere Infos zum Jura Lernprogramm BrainYoo findet Ihr auf http://www.brainyoo.de.


Jan 05

Wie übertrage ich Informationen aus dem Unterricht, der Vorlesung oder aus einem Buch erfolgreich ins Langzeitgedächtnis? Während es bei der Vorlesung oder beim Lesen eines Buches um den Erstkontakt mit einem Thema geht, geht es bei der Nacharbeit des Gehörten oder Gelesenen darum, die Lerninhalte so aufzubereiten, dass man sie effizient ins Langzeitgedächtnis übertragen kann. Denn es liegt leider in der Natur des Menschen, dass er vergesslich ist. Bis heute hat sich im Kampf gegen das Vergessen das Lernen mit Karteikarten als bewährteste Lernmethode durchgesetzt.

Das Karteikartensystem geht – historisch betrachtet – zurück auf die Lernkartei von Sebastian Leitner, der diese als Hilfsmittel zum systematischen Lernen erfand und erstmalig in seinem Buch „Lernen lernen“ (heutiger Titel: So lernt man lernen) vorstellte.

In diesem Artikel wollen wir Euch nun einige Infos und Tipps zum Lernen mit Karteikarten und die Arbeit mit dem Karteikastenprinzip geben.

1. Wie erstelle ich richtig Karteikarten?
Um mit Karteikarten effizient zu lernen, ist das richtige Erstellen der Karteikarten von entscheidender Bedeutung. Dass auf die Vorderseite jeder Karteikarte die Frage, auf die Rückseite die zugehörige Antwort kommt, ist noch jedem klar. Doch es gibt einige Punkte, die beim Erstellen beachtet werden sollten:

a. Fragen:
- Keine rhetorischen Fragen stellen
- Die Fragen sollten so formuliert werden, dass sie möglichst wenig Informationen preisgeben.
- Es empfiehlt sich, links oben den Kontext / das Oberthema für die Karte hinzuschreiben, z.B. Strafrecht -> Allgemeiner Teil -> Rechtfertigungsgründe. Auf diese Weise kann man sich beim späteren Wiederholen der Karteikarten orientieren und das Gedächtnis verarbeitet die Karteikarte auch in der entsprechenden Schublade.
- Falls man eine Eselsbrücke zur Hand hat, um auf die entsprechende Antwort zu kommen, empfiehlt es sich, am unteren Ende der Fragenseite der Karteikarte diese dort zu notieren.

b. Antworten:
- Ein zu langer Text, der die gesamte Antwortseite der Karteikarte füllt, sollte vermieden werden. Das Gehirn ist in der Regel nicht in der Lage, komplexe und lange Textabschnitte zu verarbeiten, also sollte man sich darauf beschränken, einige Schlüsselbegriffe zu notieren.
- Die Karteikarte sollte „merkwürdig“ gestaltet werden: Visuelle Elemente wie Bilder oder Mindmaps sind belebend, denn sie sprechen zusätzliche Sinneskanäle an. Hierdurch kann die Vergessensquote gesenkt werden.

c. Generelle Tipps:
- Selbständig Karteikarten zu erstellen hat einen größeren Lerneffekt, denn wer einmal die Informationen auf Karteikartenformat „runtergebrochen“ hat, hat diese auf jeden Fall verstanden.
- Es gibt zahlreiche vorgefertigte Karteikarten auf dem Markt. Viele von diesen sind auch nicht unbedingt schlecht. Für manche Fachgebiete sind diese auch unbedingt notwendig oder aber es ist nicht nötig, dass man diese Karteikarten noch einmal eigenständig erstellt, wie z.B. Lernkarten für Anatomie, Fremdsprachen-Vokabeln etc.
- Jedoch empfiehlt es sich, in den Bereichen, wo das selbständige Erstellen von Karteikarten sinnvoll ist, es dann auch wirklich zu tun und die Karteikarten in eigenen Worten zu erstellen.

2. Vor- und Nachteile des Lernens mit Karteikarten

Vorteile:
- Ähnlich wie beim Spickzettel-Schreiben muss man die wichtigen Inhalte auswählen und in komprimierter Form aufschreiben.
- Die Karteikarten sind handlich und transportabel. Man kann also ohne Probleme sich ein paar in die Jackentasche packen und die „toten Zeiten“ in der U-Bahn oder im Zug sinnvoll nutzen.
- Durch das Frage- und Antwortsystem bei den Karteikarten wird die Interaktion gefördert. Man wird dazu gebracht, sich wirklich zuerst eine Antwort auszudenken, bevor man die Karte umdreht, was bei einem Vokabelheft oder einem Skript nicht allzu einfach ist.

Nachteile:
- Es besteht die Gefahr, dass man die Karteikarten ohne Systematik und Zusammenhang lernt. Dann eignet man sich zwar vielleicht jede Menge Einzelwissen an, sieht am Ende aber vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Deswegen sollte man sich – wie bereits oben erwähnt – links oben kurz notieren, zu welchem Themenkomplex die Karteikarte gehört.

3. Das Karteikastensystem

a. Wie funktioniert das Karteikartensystem?
Das Karteikartensystem besteht aus einem Karteikasten mit mehreren Fächern. Anfangs liegen alle Karteikarten in der ersten Kartei. Bei richtiger Beantwortung einer Frage, wandert die Karteikarte ins nächst höhere Fach. Der zeitliche Abstand für die Wiederholung zwischen den einzelnen Fächern sollte sukzessiv größer werden. Wenn z.B. eine Karteikarten im 3. Fach falsch beantwortet wird, wandert diese Lernkarte wieder zurück ins 1. Fach und beginnt die Reise ins Langzeitgedächtnis wieder ganz von vorne.

b. Vorteile des Karteikartensystems
- Durch die Aufteilung in mehrere Karteien kann man sich schnell eine Übersicht über den aktuellen Lernstand verschaffen
- Es fällt einem leichter, sich die Lerninhalte auf Wiedervorlage zu legen, da man alles schön sortiert in seinem Karteikasten hat und nicht erst verschiedene Lernmaterialien zusammen sortieren muss.
- Der stetig wachsende Stapel der erfolgreich abgefragten Karten schafft zusätzlich eine Motivation, weil man sieht, was man schon alles geschafft hat.
- Man verschwendet viel weniger Zeit mit unnötigen Wiederholungen von Karteikarten, die bereits „sitzen“.

c. Nachteile des Karteikartensystems
- Das Lernen mit Karteikarten im Papier-Karteikasten bringt mit sich, dass nach einigen Lerndurchgängen die Karteikarten nicht mehr in der anfangs vorliegenden Reihenfolge prüfen kann.
- Wenn man während der Reise ins Langzeitgedächtnis zwischendurch eine Prüfung hat und nur gezielt, einige Karteikarten zu einem bestimmten Thema abfragen möchte, müsste man diese aussortieren. Dies kostet zum einen sehr viel Zeit, zum anderen kann man dann gleich wieder die aussortierten Karten wieder in das 1. Fach legen, weil man dann nicht mehr weiß, in welchem Fach die Karten ursprünglich waren.
- Wenn man irgendwann mehrere hundert Karteikarten erstellt hat und sich dann auf die Suche nach einer bestimmten Karteikarte begibt, gestaltet sich die Suche als sehr schwierig.
- Das Karteikartensystem erleichtert zwar die Lernorganisation in einigen Punkten, jedoch müssen die Karteikarten vom Lernenden selbst auf Wiedervorlage gelegt werden.

4. Was bietet das Karteikarten Programm BrainYoo?
BrainYoo hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vorteile des Karteikartensystems mit den Vorteilen, die eine computergestützte Software bieten kann, zu verbinden.

- Das Karteikarten Programm BrainYoo legt die Karteikarten automatisiert auf Wiedervorlage und übernimmt so die Lernorganisation. Die Zeitintervalle können individuell eingestellt werden.
- Auch kann man im Gegensatz zu dem Papier-Karteikasten den Lernmodus vom Langzeitgedächtnismodus zum Prüfungsmodus wechseln. So kann man, wenn man am nächsten Tag eine Prüfung hat, sich einen bestimmten Karteikartensatz mit ALLEN seinen Karteikarten, in die Abfrage ziehen. Nach der Prüfung kann man dann wieder in den Langzeitgedächtnismodus mit dem ursprünglichen Stand der Karteikarten wechseln, d.h. die Software merkt sich den Stand der Karteikarten, der vor dem Wechseln in den Prüfungsmodus vorlag.
- Bestimmte Karteikarten können über den Suchfilter sofort gefunden werden.

Dieser Artikel zum Thema „Lernen mit Karteikarten“ ist natürlich nicht abschließend. Wir würden uns freuen, wenn Ihre über Eure Erfahrungen bezüglich des Lernens mit Karteikarten berichtet. Was sind Eurer Meinung nach die Vor- und Nachteile des Lernens mit Karteikarten und des Karteikartensystems?


Jan 03

“Entscheidend für sinnvolles und befriedigendes Lernen in Studium und Beruf sind inhaltliches Verständnis und systematische Wiederholung. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, den Lernstoff in der Vorstellung sinnlich anzureichern (Mindmaps, Vorstellungsbilder, Mnemonics, Eselsbrücken, Akronyme etc.) – bildlich gesprochen: um die Gedächtnisspuren unterscheidbarer und mit mehr potentiellen Abrufreizen anzulegen.

Organisieren Sie einmal (am besten zu Beginn Ihres Studiums) Ihre Lernprozesse. Verlieren Sie aber dann keine weitere Zeit mehr damit, über Lerntechniken etc. nachzudenken – sondern lernen Sie! BrainYoo ist ein nützliches Werkzeug, das das Lernen sinnvoll im Hintergrund unterstützen kann. Das Lernprogramm zwingt Sie, Lerninhalte knapp und präzise zusammenzufassen und organisiert die regelmäßige Wiederholung auf effiziente Weise. Ferner bietet es interessante Möglichkeiten, Mnemonics sinnvoll einzusetzen (z.B. Mindmaps). Empfehlenswert!”


Jan 01

Brainyoo – die Software mit mehrfachem „Lern-Turbo“

Wer kennt sie nicht, die klassische Lernkartei:
„Die Methode geht auf Sebastian Leitner zurück. Schreiben Sie auf unterschiedliche Seiten einer Karteikarte Fragen und zugehörige Antworten auf. Ordnen Sie diese in eine Lernkartei (Lernmaschine) ein. Diese ist dabei behilflich, den Lernstoff kontinuierlich und erfolgreich zu lernen. Fertige Lernkarteien können erworben werden und/oder selber gebastelt/hergestellt werden. Es handelt sich dabei um eine rechteckige Schachtel, die in fünf Fächer eingeteilt wird, die jeweils 1, 2, 5, 8 und 14 cm lang sind. Auf den Karteikarten werden auf der einen Seite eine kurze Frage und auf der anderen Seite eine kurze Antwort notiert. Umfangreicher Lernstoff wird ggf. auf mehrere Karten verteilt. Die Karten werden im ersten Fach eingestellt. Nach und nach wird der Lernstoff durch Lesen der Frage und Vergleich der eigenen Lösung mit der Musterlösung kontrolliert. Eine richtig beantwortete Frage wird ein Fach weitergelegt. Schon dieses Erfolgserlebnis kann für das Lernen insgesamt sehr förderlich sein. Ist das erste Feld leer, wird es mit neuen Karten aufgefüllt. Ist ein anderes Feld voll, so wird ein etwa daumendicker Stapel wiederholt. Weiteres Vorgehen: Wird eine Frage richtig beantwortet, so legt man die Karte ein Feld weiter. Bei falscher Antwort legt man sie in das erste Feld zurück.“ (Heister 2009). Durch die sukzessive Ausdehnung der Wiederholungsabstände wird  eine Anpassung an die übliche Vergessenskurve erzielt.

Ein sehr nützliches Instrument, das schon Generationen von Schülern und Studenten – auch im Weiterbildungsbereich – geholfen hat. (Zu weiteren Feldern erfolgreichen Studierens siehe Heister, Weßler-Poßberg 2007a) und (Heister u.a., 2007b).

Natürlich wurden für das bewährte Instrument auch unterschiedliche Software-Programme mit mindestens dem Nutzen, den die digitale Welt so mit sich bringt, entwickelt: Z.B. auf Lapotps stets dabei, auf kleinstem Raum unterzubringen, einfache Suchfunktionen, leichte Tauschmöglichkeiten von Kartensätzen etc.

In jüngerer Zeit ist nun die Software BrainYoo (vgl. www.brainyoo.de) dazugekommen, die viel weiter geht, als andere Applikationen. Die Entwickler nutzen nicht nur die digitalen Möglichkeiten generell noch viel konsequenter, sondern sie berücksichtigen wesentliche Aspekte der Lern-Lehr-Forschung und der Neurowissenschaften und bieten zahlreiche Features, die nachhaltiges Lernen leichter und erfolgreicher machen.

Worum handelt es sich konkret: In dem vom Unterzeichner entwickelten STUDPLAN -Modell für erfolgreiches Lernen (vgl. Heister 2009) werden Aspekte umfassend behandelt, die sich aus den genannten Wissenschaftsgebieten unmittelbar oder mittelbar ableiten lassen. Diese sind in der nachfolgenden Mind Map kurz dargestellt.

faktoren-lernerfolg

Genau diese Faktoren werden von BrainYoo mittelbar oder unmittelbar unterstützt. Dies zu nutzen bedeutet für Manchen eine kleine „Revolution des eigenen Lernens“: Einzelne Features bilden nämlich sozusagen eine Lernbeschleunigung und -verbesserung.

Bei der Software „BrainYoo“ handelt es sich um einen das Lernen unterstützende Applikation, die mit mehrfachem „Lern-Turbo“ ausgestattet ist.

Nachfolgend wird kurz erläutert, was damit gemeint ist bzw. wie die „Lern-Turbos“ wirken.

Das Lernsetting mittels der Software ist ansprechend und unproblematisch aufzubauen. In „Null-Komma-Nix“ hat man die Datensätze zusammen, die man Lernen möchte. Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zur Kartei aus Papier und zu Konkurrenzprodukten.

Der beim Lerner anzutreffende Normalfall ist doch der, dass er unterschiedliche Themengebiete parallel lernt. Das wird ihm in der Literatur ausdrücklich empfohlen, weil Abwechslung zu leichterem Lernen und nachhaltigerem Behalten führt.

Das Handling unterschiedlicher Themengebieten ist aber gerade in einer Lernkartei aus Papier ein echtes Problem (wie viele Karteikästen benötige ich …. ) und in mancher Software nicht oder nur in Ansätzen umgesetzt. BrainYoo bietet hier gute Möglichkeiten mit Kategorien, Lektionen, Sublektionen, Sub-Sublektionen usw. zahlreiche Themengebiete parallel zu bearbeiten, weiter zu entwickeln etc. Davon unabhängig kann sich der Lerner dann eine bestimmte Anzahl von Lektionen etc. in den Lernbereich per Mausklick ziehen und so passgenau definieren, welche Lektionen er zu welchem Thema gezielt lernen möchte. In einem weiteren Lernabschnitt kann er andere hineinziehen etc. Glücklich diejenigen, die somit um ein langwieriges Sortieren von Karteikarten aus Papier herumkommen.

Bekanntermaßen spielen positive Emotionen beim leichten und nachhaltigen Lernen eine wichtige Rolle. Für leichtes und nachhaltiges Lernen ist es notwendig, mit Freude und Spaß an das Lernen heranzugehen. Wenn ein Lerner mit einer negativen Einstellung lernen will, dann macht das Gehirn sprichwörtlich “die Schotten dicht“. Und das geht schneller als man denkt: Die Papierkartei fällt zu Boden und muss neu sortiert werden bzw. die Software stürzt dauernd ab. Von positiven Emotionen diesbezüglich ist die Software BrainYoo hingegen überraschend gut aufgestellt, z.B.:

  • Von der Usability her unterstützt die Software ein angenehmes Lernsetting. Es macht Spaß, mit dem Programm zu arbeiten. Es funktioniert einfach gut! Man kann mühelos mit der Tab-Taste zwischen den einzelnen Fenstern springen oder Lerninhalte per „Drag ’n Drop“ verschieben.
  • Mit jeder Lernkarte sind Bilder (Bilddateien, nicht nur fachlich relevante Abbildungen, sondern auch einfach Szenen, an die man sich gerne erinnert, liebe Menschen etc.) verbindbar, beispielsweise ein Weg, wie Emotionen beim Lernen besser angesprochen werden und zusätzliche Verknüpfungsmöglichkeiten (siehe unten) geschaffen werden können. Ein kleiner Lernturbo.

Weiterhin ist es wichtig, dem Lernen Bedeutung zu geben. Erklären Sie bestimmte Lernvorhaben zur wichtigsten Sache der Welt, geben Sie ihnen Bedeutung und sie gelingen tendentiell besser. Priorisieren Sie die Lerninhalte und machen Sie sich die Priorität immer wieder deutlich. Im Gedächtnis bleiben nämlich die Inhalte besonders gut haften, die als bedeutend oder gar besonders bedeutend empfunden werden. Auch hier unterstützt Sie das Programm. Die starke Strukturierungsfunktion ermöglicht es Ihnen, sehr komfortabel zu priorisieren. Ob Sie die ausreichend nutzen, liegt an Ihnen. Nur wer ausreichend tief gliedert, kann die Vorteile von Strukturierung nutzen.

Besonders wichtig beim Lernen und sehr gut von BrainYoo unterstützt sind Verknüpfungen. Hier gilt: Verknüpfungen schaffen Verbindungen zu bereits bestehendem Wissen und werden vom Gehirn im neuronalen Netzwerk gebildet. Mein persönliches Lieblingsbeispiel: Dass die englische Vokabel für einwickeln „to wrap“ lautet, wird sich insbesondere jeder sofort merken, der bereits einmal einen leckeren wrap hat genießen können. In vielen Fällen wirkt eine solche Verknüpfung sofort und für immer, also besonders stark. Das muss aber nicht immer der Fall sein. Es macht also Sinn, bestimmte, z.B. ausgefallene, komplexe etc. Verknüpfungen zu notieren.

Die Applikation bietet hier folgende Möglichkeit: Grundsätzlich besteht jede elektronische Lernkarte aus einer Fragen(-einheit) und einer Antwort(-einheit). Zusätzlich gibt es aber noch ein Feld zur freien Eingabe, ein Lern-Turbo-Feld (die Entwickler nennen dieses Feld „Eselsbrücken-Fenster“). Hier können weitere Informationen eingegeben werden, ganz simpel etwa ein Lösungshinweis.

Weitere Vorteile:

  • Die Verknüpfung kann mittels eines Bildes geschehen, dass zusätzlich an jede digitale Karte angebunden werden kann (durch hineinkopieren oder einfach per „Drag ’n Drop“).
  • Die Verknüpfung kann aber auch sehr gut in der Form einer Mind Map visualisiert werden. Auch hier bieten sich entsprechende Möglichkeiten zu der Open Source kostenlos verfügbaren Software „Freemind“.

Der fünfte Erfolgsfaktor ist das Memorieren. Die Software unterstützt mit ihren Grundfunktionalitäten das Memorieren, also die Wiederholung, die zur Verstärkung einer Informationsspur im Gehirn führt. Ganz wichtig: Die Entwickler empfehlen, beim “Üben” die Lösungen im PC einzutragen (einzutippen). Das ist dann tatsächlich “aktivierendes Lernen” und somit effektiver, verfestigt also die Spur im Gedächtnis umso mehr.

Ein weiterer Lernturbo besteht in der Unterstützung des Elaborierens. Treten Sie die Inhalte breit, elaborieren Sie. Beleuchten Sie die Inhalte von ganz unterschiedlichen Seiten und Sichten. Lesen Sie die Lerninhalte in unterschiedlicher Perspektive und in unterschiedlichen Büchern etc. Schlagen Sie im Internet nach. Notieren Sie die Informationen stichwortartig, z.B. im „Lern-Turbo-Feld“.

Bei den Lernenden bekannt und beliebt sind Tricks und Kniffe. Die Software BrainYoo bietet auch hier Unterstützung, wiederum insbesondere durch den Lern-Turbo.

  • Dieses Feld kann eine ausgesprochene Eselsbrücke im engeren Sinn enthalten, so wie „333…. “.
  • In das Feld kann von den Lernern, die die Schlüsselworte Methode verwenden, ein Schlüsselwort eingegeben werden.
  • Vokabeln können hier in einen Zusammenhang gesetzt werden. Und das macht Sinn. Die Speicherhardware im Gehirn ist z.B. beim Ausdenken neuer Sätze, in den Vokabeln genutzt werden, hochaktiv.
  • Viele Gedächtnisweltmeister lernen sehr sehr erfolgreich, in dem Sie sich Bilder und Geschichten ausdenken. Das Turbo-Feld ist der richtige Ort, entsprechende Hinweise einzugeben.

Kontrollieren Sie Ihren Lernfortschritt regelmäßig. Achten Sie darauf, dass Sie Inhalte nicht überlernen, d.h. wiederholen Sie nicht solche Inhalte, die Sie bereits gut beherrschen. Die Grundfunktionen der Software mit ihrer automatischen Wiedervorlage unterstützen Sie hierbei.

Gehen Sie diszipliniert an die Arbeit. Nicht „was Du heute kannst besorgen, das verschiebe getrost auf morgen“ ist angesagt, sondern Prioritätensetzung und Zeitmanagement. Erledigen Sie nicht vorrangig die dringlichen Aufgaben, also solche, die dem Diktat der Zeit unterliegen, sondern die, die besonders wichtig sind, Sie also im Sinne Ihrer Ziele weiterbringen. Schaffen Sie Ihr Lernpensum täglich, die Software unterstützt Sie dabei.

Belohnen Sie sich unbedingt nach getaner Arbeit. Studien zeigen: gelobt werden und sich selber loben und zwar wirklich überschwänglich, intensiv etc. führt zu signifikant besseren Lernergebnissen. Hier bietet die Software augenscheinlich keine besonderen Features an. Vielmehr hängt es von Ihnen ab, was Sie sich einfallen lassen. Ich habe mir eine Lektion „Belohnung“ angelegt, in der ich 50 von mir ausgedachte Belohnungen notiert habe. Nach einer erfolgreichen Lernwoche – und nur dann – gönne ich mir eine der Belohnungen. Und immer wenn mir neue Ideen für eine Belohnung kommen, so ergänze ich die Liste einfach. Na also, wer sagt es denn!

© Prof. Dr. Werner Heister
Professor für „Betriebswirt im Sozialen Sektor“ an der Hochschule Niederrhein
Studienleiter Marketing an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft Bremen
Lehrpreisträger und Fachmann für die effektive und effiziente Nutzung von Soft Skills im Studium

Quellenverzeichnis:
Heister, W. (2009): Studieren mit Erfolg: Lernen lernen und Selbstmanagement, 2. Überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.
Heister, W. & Weßler-Poßberg, D. (2007a): Studieren mit Erfolg: Wissenschaftlich Arbeiten, Stuttgart: Schäffer-Poeschel.
Heister, W. u. a. (2007b): Studieren mit Erfolg: Prüfungen meistern. Klausuren, Kolloquien, Präsentationen, Bewerbungsgespräche, Stuttgart: Schäffer- Poeschel.


Dez 27

Das Jura Lernprogramm BrainYoo ist jetzt auch im Buchhandel als CD-Version erhältlich. Eine BrainYoo-CD besteht aus einer BrainYoo Lizenz und einem Jura Karteikartensatz (derzeit sind folgende Karteikarten erhältlich: BGB AT, Strafrecht AT, Die mündliche Prüfung im 1. Staatsexamen).

Bonn

Recht & Wirtschaft
Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH
Filiale BOUVIER Bonn
Am Hof 28 – 32
53113 Bonn

Schweitzer Fachinformationen
Witsch, Behrendt & Schweitzer oHG
Fach- und Universitätsbuchhandlungen
Am Hof 5a
53113 Bonn

Frankfurt am Main

Hugendubel Frankfurt
Steinweg 12
60313 Frankfurt am Main

Die BrainYoo Jura CDs sind außerdem in allen anderen Hugendubel-Filialen erhältlich.


Dez 22
Kriterium Papier-Karteikasten Lernprogramm BrainYoo
Strukturierung der Lerninhalte Begrenzte Möglichkeiten bei der Strukturierung. Man müsste sich die Struktur (Strafrecht -> Allgemeiner Teil -> Rechtfertigungsgründe …) jedes Mal oben links bei den Karteikarten hinschreiben. Strukturierung der Lerninhalte in mehreren Ebenen: Kategorien, Lektionen, Unterlektionen (beliebig tief). Im Hauptfenster links oben kann so eine Struktur angelegt werden und die Karteikarten können jeweils in die passende Lektion bzw. Sublektion eingefügt werden.
Lernmodi Bei 6-Fächer Karteisystem wird es schwierig, alle Lerninhalte zu wiederholen Verschiedene Lernmodi (Langzeitgedächtnismodus, Prüfungsmodus). Es kann problemlos zwischen den Lernmodi hin- und hergewechselt werden.
Lernorganisation Lernorganisation muss selbst übernommen werden Automatisierte Wiedervorlage der elektronischen Karteikarten in festgelegten, immer größer werdenden Zeitabständen (basierend auf der Ebbinghaus’schen Vergessenskurve)
Überarbeiten von Karteikarten Papier-Karteikarten können nur in begrenztem Maße ergänzt werden Die elektronischen Karteikarten können unbegrenzt und problemlos editiert werden.
Suche nach bestimmten Karteikarten Bei mehreren hundert Karteikarten muss man sich auf eine längere Suchzeit einstellen Mit der Filterfunktionen können bestimmte Begriffe in Karteikarten in sekundenschnelle gefunden werden
Multimediales Lernen Begrenzte Möglichkeiten Bild-, Audio- und Mindmapdateien können zu jeder elektronischen Karteikarte beigefügt werden. So können beim Abfragen der Lerninhalte alle Sinne angesprochen werden.
Eselsbrücken / Mnemotechnik Möglichkeit, Eselsbrücke auf die Fragenseite der Karteikarte zu schreiben Zu jeder Karteikarte kann eine Eselsbrücke hinzugefügt werden. Diese kann auch im Abfragefenster – bei Bedarf angezeigt werden.
Austausch von Karteikarten mit anderen Lernpartnern Papierkarteikarten müssen kopiert oder ausgeliehen werden, um Sie mit anderen Lernpartnern zu teilen. Selbst erstellte Karteikarten können an andere BrainYoo-Benutzer geschickt und somit die Lerninhalte problemlos ausgetauscht werden. Dies eignet sich insbesondere für den Austausch der Karteikarten innerhalb einer Lerngruppe.
Einfügen von bereits vorhandenen Lerninhalten Jede Karteikarte muss handschriftlich erstellt werden. Lerninhalte aus anderen Dokumenten (Internet, Word- oder PDF-Dateien etc.) können mit Copy & Paste bei BrainYoo in sekundenschnelle eingefügt werden.

Dez 16

BrainYoo – Die Lernsoftware mit Langzeitgedächtnis-Effekt

1. Lerntechnik Karteikasten
Nur ganz wenige Menschen sind mit einem fotografischen Gedächtnis gesegnet. Allen anderen 99,99 % bleibt daher nichts anderes übrig, als Lerninhalte regelmäßig zu wiederholen.
Die übliche Vergessenskurve (nach Ebbinghaus) eines Menschen sieht regelmäßig so aus, dass bereits nach 20 Minuten nur noch 60 % des Gelernten reproduziert werden können. Nach einem Tag sind schon fast 70 % wieder vergessen.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vergessenskurve)

Daher ist ein regelmäßiges Wiederholen der Lerninhalte in sukzessiv länger werdenden Zeitabständen unverzichtbar.

In der Regel ist der Lernstoff nach fünf bis sechs Wiederholungen im Langzeitgedächtnis verankert. Daher haben viele der neuen Papierkarteikästen fünf oder sechs Fächer. Die Papierkarteikästen arbeiten in der Regel mit der sog. zeitbasierten Methode, auch spaced-retrieval-Methode genannt: Mit jeder korrekten Antwort wandert die Karteikarte ein Fach weiter. Die Abstände zwischen den Wiederholungen werden fortschreitend größer. Ist eine Antwort falsch, wird die Karteikarte wieder im vordersten Fach einsortiert.

Diese Methode ist auch die Grundlage für die Lernsoftware BrainYoo. Diese besteht aus sechs virtuellen Fächern eines Karteikastens. Die Karten werden bei erfolgreicher Beantwortung erst nach immer länger werdenden Zeitabständen auf Wiedervorlage gelegt. Die Zeitabstände sind an die Vergessenskurve angepasst. Ein großer Vorteil gegenüber dem Papierkarteikasten ist, dass auch Teilgebiete zielgenau gelernt werden können, ohne dass der gesamte Karteikarten in seinem Bestand neu sortiert werden muss.

2. Strukturiertes Lernen – damit Sie trotz vieler Bäume noch den Wald sehen!
Eine wichtige Erkenntnis der Lernforschung ist, dass nur ein strukturiertes Lernen mit einem ständigen Blick auf das „Gesamtsystem“ hinter den spezifischen Lerninhalten auf Dauer erfolgreich ist. Viele lernen sinnlos aneinandergereihte Detailprobleme und verlieren dabei schnell den Überblick. Wer hingegen von Anfang an „vernetzt“ lernt, wird nicht nur kurzfristig erfolgreicher lernen, sondern vor allem auch langfristig die Effizienz beim Lernen steigern und wichtige Verknüpfungen im Gedächtnis herstellen.
Ein Beispiel: Ein vorlesungsbegleitendes Skript oder Lehrbuch verinnerlicht man am Besten, indem man sich erst intensiv mit dem Inhaltsverzeichnis und den einzelnen Unterthemen auseinandersetzt. Erst wenn man das grobe Gerüst vor Augen hat, sollte man mit der Vertiefung und dem Lernen von Spezialproblemen beginnen, sodass man dabei stets den Standpunkt im Gesamtsystem kennt. Nur auf diese Weise kann man umfangreiche Lerninhalte in ihrer Gesamtheit dauerhaft erfassen und in ein vernetztes System im Gedächtnis einordnen.

Diese Erkenntnis hat die Lernsoftware BrainYoo konsequent umgesetzt. Bei BrainYoo gibt es nicht einfach nur einen riesigen und unübersichtlichen Pool an Karteikarten, sondern übersichtliche und fein strukturierte Gliederungsmöglichkeiten. Sie können die einzelnen Karteikarten verschiedenen Kategorien, Lektionen, Sublektionen, Sub-Sublektionen usw. zuweisen, sodass der Lernstoff sich in ein Gesamtsystem bringen lässt und ein „vernetztes“ Lernen ermöglicht wird.

3. Sprechen Sie möglichst viele Sinneskanäle an
Das menschliche Gehirn hat viele Zugänge und jeder Lerntyp ist anders. Manche lernen am besten, wenn Sie sich etwas verbildlichen, andere arbeiten gut mit sog. Mindmaps und wieder andere benötigen vielleicht ein kurzes Hörbeispiel. Mit BrainYoo können Karteikarten multimedial gestaltet werden, so dass sie möglichst viele Sinne ansprechen und sich so mehrere Zugangswege zum Lernstoff eröffnen. Dazu können Sie einfach per „drag ’n drop“ Bilder usw. in die BrainYoo-Karteikarten hineinziehen oder hineinkopieren. Auch durch die üblichen Editierfunktionen eines Computers (Fett, Kursiv, Unterstreichungen, Aufzählungen, Farben etc.) lassen sich die elektronischen Karteikarten übersichtlicher und vielseitiger gestalten als normale Papierkarteikarten.
Viele Gedächtnisweltmeister arbeiten mit bildlichen Geschichten, um möglichst schnell bestimmte Zahlenfolgen oder Ähnliches zu memorisieren. Solche Techniken kann jeder nutzen. Durch die Verknüpfung von visuellen und auditiven Elementen übertragen Sie die Lerninhalte schneller und dauerhaft ins Langzeitgedächtnis.

4. Lernen mit der Mnemotechnik
„Die Mnemotechnik entwickelt Merkhilfen (Eselsbrücken), zum Beispiel als Merksatz, Reim, Schema oder Grafik. Neben kleinen Merkhilfen gehören zu den Mnemotechniken aber auch komplexe Systeme, mit deren Hilfe man sich an ganze Bücher, Listen mit tausenden von Wörtern oder tausendstellige Zahlen sicher erinnern kann.“ (aus: Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Mnemotechnik)

Unter dem Begriff der Mnemotechnik lassen sich wiederum zahlreiche der bereits oben genannten Erkenntnisse und Lernmethoden fassen, z.B. die Visualisierung des Lernstoffs durch gedankliche Spaziergänge oder bestimmte Bilderreihen. Aber auch jede andere Form von „Eselsbrücken“ zählt zu dieser Lernmethode.

In der Lernsoftware BrainYoo gibt es daher eine Eselsbrücken-Funktion: Zu jeder Karteikarte kann man neben dem Frage- und dem Antwortfenster auch etwas in das Eselsbrückenfenster eintragen, welches während des Abfragemodus zur Gedächtnisunterstützung ein- und wieder ausgeblendet werden kann.

Alternativ kann man das Eselsbrückenfenster natürlich auch für jede Art von Zusatzinformation, wie beispielsweise Literaturhinweise oder Zitate, nutzen.

5. BrainYoo – Eine offene Lernsoftware
Ein weiterer Vorteil von BrainYoo ist, dass es sich um offene Lernsoftware und kein geschlossenes System ohne Kompatibilität mit anderen Programmen oder Dateiformaten handelt. So kann der Lernende Zeit sparen, indem er z.B. „im Team“ Lerninhalte und Karteikarten erstellt und diese dann mit anderen BrainYoo-Nutzern tauschen kann.

BrainYoo ist auch in vielerlei anderer Hinsicht eine offene Software:
- Sie können mit BrainYoo nicht nur Vokabeln, sondern auch Jura-Definitionen und Schemata oder Fragen aus dem Fachbereich Medizin lernen. Auch eine Vorbereitung auf Führer-, Jagd- oder Segelschein ist möglich. BrainYoo ist somit eine Lernsoftware für Lerninhalte aller Art.
- BrainYoo ist offen für jede Art von Texten, Bild- und Audiodateien etc. Sie können so beispielsweise im Internet recherchierte Lerninhalte in Ihre BrainYoo-Karteikarten hineinkopieren. Außerdem können Sie bspw. Bilddateien einfach per „drag ’n drop“ in Ihre Karteikarte hineinziehen.
- Über die CSV-Importfunktion können Sie Excel-Tabellen und Karteikartensätze anderer Lernprogramme importieren, sofern diese als CSV-Datei frei verfügbar sind.

6. Weniger Lernorganisation, mehr Zeit zum Lernen: Sparen Sie Zeit mit der Lernsoftware BrainYoo!
Konzentrieren Sie sich mithilfe der Lernsoftware BrainYoo auf das Wesentliche: das Lernen. Zahlreiche der oben genannten Funktionen sorgen dafür, dass sie möglichst wenig mit dem Sortieren und Ordnen Ihrer Lernmaterialen beschäftigt sind, sondern die knappe Zeit wirklich effizient zum Lernen nutzen können.

Gerade ein normaler Papierkarteikasten hat schon manch einen Lernenden zur Verzweiflung gebracht: Man weiß nie genau, welche Karte man wann das letzte Mal wiederholt hat und wann diese wieder „fällig“ ist. Die Lernsoftware BrainYoo legt einem zum richtigen Zeitpunkt die Karteikarte auf Wiedervorlage, man muss sich also nicht noch einen Lernkalender oder detaillierten Lernplan erstellen. Wenn man möchte, kann man die einzelnen Zeitabstände auch selbst definieren und so dem individuellen Lernrhytmus anpassen.

BrainYoo verfügt außerdem über eine Filter-/Suchfunktion: Man kann sekundenschnell und gezielt nach einer bestimmten Karteikarte suchen. So kann man beispielsweise als Jurastudent alle Karteikarten zu einem bestimmten Paragraphen herausfiltern. Bei einer Box mit Papierkarteikarten dauert dies eine halbe Ewigkeit!

Wenn man kurz vor Klausuren noch einmal schnell eine Lektion „en bloc“ lernen möchte, kann man den Lernmodus wechseln und eine „sequenzielle Abfrage“ starten. Die Software merkt sich gleichwohl alle Positionen von allen einzelnen Karteikarten, sodass die Reise ins Langzeitgedächtnis (mit der oben beschriebenen zeitbasierten Methode) nicht unterbrochen wird. Gleichwohl können Sie gezielt eine bestimmte Lektion oder Sublektion lernen, ohne langwierig wie bei einem Papierkarteikasten alle Karten erst einmal einzeln heraussuchen zu müssen.


Dez 15

Herzlich Willkommen!

Wir freuen uns, dass seit März dieses Jahres unsere Lernsoftware BrainYoo so viele Schüler, Studenten, aber auch Erwachsene erreicht hat. Hier in diesem Blog möchten wir Euch die einzelnen Funktionen näher erläutern und Euch über Neuigkeiten wie Updates, neue BrainYoo Lektionen informieren.

Wir wünschen Euch weiterhin viel Spaß beim Lernen mit BrainYoo!

Euer BrainYoo Team


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