Mrz 13

Die BrainYoo CDs für

- Strafrecht AT,
- BGB AT und
- Die mündliche Prüfung im 1. juristischen Staatsexamen

sind ab sofort auch in der

Gutenberg-Buchhandlung
Mainz-Uni
Saarstr. 21
55122 Mainz

erhältlich.


Feb 25

Die neue BrainYoo Version 1.50 für Windows XP / Vista / 7 ist nun zum Download verfügbar.

Neue Features / Bugfixes:
- Möglichkeit, eine Standardschrift einzustellen unter Optionen -> Einstellungen -> Erweitert
- Automatisches Verschwinden von “Neuer Eintrag”
- Möglichkeit, die Karteikarte, die gerade abgefragt wird, auch im Abfragemodus zu editieren: Dazu rechts oben auf den Button “Bearbeiten” klicken
- Automatische Update Mitteilung

Die neue Version kann hier heruntergeladen werden.

Die Update-Version für MAC OS 10.5 folgt in Kürze.

Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Lernen mit BrainYoo.

Euer BrainYoo Team


Feb 17

Prof. Dr. Hanno Kube, LL.M., Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht, Johannes Gutenberg-Universität Mainz:

“Wer das Studium der Rechtswissenschaft mit einem guten Examen abschließen und auch in der Berufspraxis erfolgreich sein will, muss sich eine große Menge an Wissen zeiteffizient aneignen und dieses Wissen zudem sachgerecht zu strukturieren verstehen. Hierbei kann die Lernsoftware BrainYoo eine erhebliche Hilfe sein. Durch die automatisierte Wiedervorlage von Fragen und Problemen konzentriert sich der/die Studierende zielführend auf Bereiche, die noch der Verfestigung bedürfen. Durch die Möglichkeit, das Wissen in beliebig vielen Gliederungsebenen zu ordnen, macht sich der/die Studierende zugleich klar, wie die Rechtsbegriffe aufeinander bezogen und strukturiert sind. Diese im Rahmen der Fallbearbeitung ganz wichtige Erkenntnishilfe bieten herkömmliche Karteikartensysteme nicht. Die Benutzeroberfläche der Software ist übersichtlich, die Bedienung fällt leicht, die Funktionalität steht ganz im Vordergrund. Das offene Konzept ermöglicht es schließlich auch, BrainYoo in anderen Bereichen wie beim Erlernen von Fremdsprachen einzusetzen. Ich kann die Anschaffung – möglichst nicht erst unmittelbar vor dem Examen – nur empfehlen.”


Feb 11

“Wiederholungen sind ein entscheidender Bestandteil eines erfolgreichen Lernprozesses. Lassen Sie diese aus, fällt Ihr erarbeitetes Wissen dem Vergessen anheim. Frustriert müssen Sie feststellen, dass Ihre Lernbemühungen umsonst waren. Und selbst wenn Sie sich zum Wiederholen durchringen, stellen Sie die Organisation und die Umsetzung der Wiederholungseinheiten vor Probleme.

Diese Probleme nimmt Ihnen die Software BrainYoo ab. In vordefinierten Zeitabständen legt Ihnen diese Software Ihre Lerninhalte automatisch vor, so dass Sie sich um die Organisation Ihres Wiederholungsprozesses keine Gedanken machen müssen. Ihren inneren Schweinehund, der sich gegen Wiederholungseinheiten wehrt, können Sie auf diese Weise leichter überwinden. Und bei Bedarf können Sie die Wiederholungsabstände sogar individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Doch auch in anderer Hinsicht kann Ihnen dieses Programm dabei helfen, effektiver zu lernen. Verschiedene Lerninhalte können Sie klar in verschiedenen Kategorien voneinander getrennt halten, um nicht den Überblick zu verlieren. Bei der Erstellung Ihrer Lerninhalte bleiben Ihnen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Raum für das Einfügen von Eselsbrücken, die Erstellung von Multiple Choice Karteikarten und die Verwendung von eigenen Bildern und Audio-Dateien. Und bei der Abfrage sorgt ein Abfragefenster mit Eingabemöglichkeit dafür, dass der Wiederholungsprozess nicht zu einer passiven Routine wird. Jedem, dem der Erhalt seines Wissens am Herzen liegt, kann ich diese Software empfehlen.”


Jan 18

Wir freuen uns, Lecturio als neuen Partner von BrainYoo begrüßen zu dürfen.

Lecturio Logo

Im Folgenden das Profil von Lecturio:

“Lecturio.de ist eine Plattform im Bereich e-learning, die in Zusammenarbeit mit Experten und Dozenten aller Fachrichtungen wertvolle Wissens- und Bildungsinhalte aufzeichnet und nachhaltig mittels e-Vorlesungen und e-Vorträgen verfügbar macht. Das Unternehmenskonzept entstand aus der Idee, Studenten die Möglichkeit zu geben, ihre Vorlesungen bequem von zu Hause aus vor- und nachbereiten zu können und sich darüber hinaus mehr mit Inhalten angrenzender Fachgebiete zu beschäftigen. Die beiden HHL-Absolventen, Martin Schlichte und Tim Koschella, gründeten daraufhin die Lecturio GmbH im Juli 2008.

Durch die professionelle Aufzeichnung und Darstellung der e-Vorlesungen möchten wir einen schnellen und effizienten Abruf für jeden ermöglichen, der Interesse an Bildung hat. Eine spezielle Technik ermöglicht es uns ohne großen Produktionsaufwand hochwertige “e-Vorlesungen” zu erstellen. Dabei sind sowohl der Dozent als auch dessen Vortragsmaterial jeweils synchron nebeneinander in dem Lecturio-Player zu sehen.

Getreu unserem Motto “jedem jederzeit Zugang zu exzellentem Wissen ermöglichen” streben wir konsequent danach, den Wandel zur Wissensgesellschaft durch die Bereitstellung von hochqualitativen Bildungsinhalten entscheidend mitzugestalten. Wir unterstützen Akademiker, Experten und Unternehmen dabei, ihr wertvolles Wissen aufzuzeichnen und einem globalen Publikum als Online-Vorlesungen zugänglich zu machen.

Unsere Vision ist es bis 2010 die nutzerfreundlichste und umfangreichste Internetplattform für hochwertiges Wissen in Europa zu sein!”


Jan 13

Das Lernprogramm BrainYoo kann auch hervorragend als Vokabeltrainer (Download Versionen sowohl für Windows als auch für MAC verfügbar) eingesetzt werden, denn die Vorteile von BrainYoo kommen beim Erlernen einer Fremdsprache voll zum Tragen:

  • multimediales Lernen mit Audio- und Bilddateien für die Karteikarten
  • Lernen mit der Mnemotechnik dank der Eselsbrückenfunktion
  • thematische Strukturierung der Vokabeln durch Kategorien, Lektionen und Sublektionen
  • verschiedene Lernmodi
  • automatische Wiedervorlage der Vokabelkarteikarten

Ob in der Schule, im Studium oder im Beruf ist das Lernen von Vokabeln das A und O, wenn man langfristig eine Fremdsprache fließend beherrschen möchte. Vokabeln lernen macht aber natürlich nur dann ein wenig Spaß, wenn sich nach einiger Zeit ein Lernerfolg einstellt.

Testen Sie BrainYoo als Vokabeltrainer 14 Tage lang kostenlos und Sie werden feststellen, dass sich Ihr Erfolg beim Fremdsprachen lernen nachhaltig erhöht!

Für den Vokabeltrainer BrainYoo finden Sie auf http://www.brainyoo.de einige Fremdsprachen-Lektionen kostenlos zum Download:

Englisch Vokabeln

Download – Englisch Vokabeln – Unregelmäßige Verben

Latein Vokabeln

Download – Latein Vokabeln – 50 Latein Vokabeln

Französisch Vokabeln

Französisch Vokabeln – Die 34 wichtigsten unregelmäßigen Verben

Französisch Vokabeln – Beim Einkaufen (55 Karteikarten)

Französisch Vokabeln – die Speisekarte in Frankreich

Karteikarten Jura – Fremdsprachen – Französisch für Juristen (Grundwortschatz)


Hier geht’s zu den kostenlosen Fremdsprachen Lektionen!


Jan 07

Die Jura Lernsoftware BrainYoo (www.brainyoo.de) entspricht vom Prinzip her einer Karteikartenbox mit fünf Fächern. Bei richtiger Beantwortung einer Frage wandert “die virtuelle Karteikarte” einen Kasten höher, bis sie schließlich irgendwann in der 5. Kartei angelangt. Der Zeitabstand zwischen den einzelnen Karteikästchen vergrößert sich sukzessiv, was nach wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu führt, dass sich der Lerninhalt möglichst bald im Langzeitgedächtnis verankert. Gerade dies ist bei der Vorbereitung auf das juristische Staatsexamen in Anbetracht der großen Menge an zu bewältigendem Lernstoff unverzichtbar.

Für BrainYoo gibt es bereits einige vorgefertigte Karteikartensätze, z.B. für die mündliche Prüfung, Strafrecht AT, BGB AT, etc.

Die Lernsoftware BrainYoo ist mehr als nur ein elektronischer Karteikasten. Folgende Vorteile bietet ein Lernen mit BrainYoo im Vergleich zu einfachen Papierkarteikasten:

1. BrainYoo als Lernorganisator
BrainYoo legt die Karteikarten in bestimmten Zeitabständen automatisiert auf Wiedervorlage. Dadurch wird dem Lernenden ein Großteil der organisatorischen Arbeit abgenommen und er kann sich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren: das Lernen. Gleichzeitig hat der Benutzer die Möglichkeiten, die Zeitintervalle individuell einzustellen.

2. Strukturiertes Lernen:
BrainYoo bietet die Möglichkeit, die verschiedenen Lerninhalte in Kategorien, Lektionen und Sublektionen zu gliedern (z.B. Kategorie „Jura”, Lektion „Strafrecht”, Sublektion „BT”, Sublektion „Definitionen”). So ist gewährleistet, dass man strukturiert beim Lernen vorgehen kann. Ein einfacher Karteikasten kann nicht mit einem Mausklick in seinem Kartenbestand neu geordnet werden.

3. Eselsbrückenfenster:
Zu jeder Karteikarte kann man sich Eselsbrücken erstellen, mithilfe derer das Lernen um ein Vielfaches leichter und effektiver wird.

4. Suchfunktion / Filter:
Bei BrainYoo kann man sekundenschnell und gezielt nach einer Karteikarte suchen. So kann man beispielsweise alle Karteikarten zu einem Paragraphen herausfiltern.

5. Verschiedene Lernmodi:
BrainYoo bietet verschiedene Lernmodi, um sowohl die kurz bevorstehende Klausur als auch das Projekt Examen vorzubereiten. Zum einen kann man mit BrainYoo nach der erfolgreich erprobten spaced-retrieval Methode (Langzeitgedächtnismodus) arbeiten. Dabei werden die „Karteikarten” in immer größer werden Zeitabständen automatisch auf Wiedervorlage gelegt. Zum anderen besteht aber auch die Möglichkeit, bestimmte Lektionen außerhalb des normalen Wiederholungsrhythmusses im Prüfungsmodus gezielt abzufragen. Insbesondere kurz vor Klausuren kann dieser Lernmodus sehr hilfreich sein.

6. Multimediales Lernen:
In die Karteikarten können sowohl bei der Frage als auch bei der Antwort Bild- und Audiodateien sowie Mindmaps eingefügt werden. Bilddateien können per Drag-and-Drop zu einer Frage oder ein Antwort hinzugefügt werden.

Weitere Infos zum Jura Lernprogramm BrainYoo findet Ihr auf http://www.brainyoo.de.


Jan 05

Wie übertrage ich Informationen aus dem Unterricht, der Vorlesung oder aus einem Buch erfolgreich ins Langzeitgedächtnis? Während es bei der Vorlesung oder beim Lesen eines Buches um den Erstkontakt mit einem Thema geht, geht es bei der Nacharbeit des Gehörten oder Gelesenen darum, die Lerninhalte so aufzubereiten, dass man sie effizient ins Langzeitgedächtnis übertragen kann. Denn es liegt leider in der Natur des Menschen, dass er vergesslich ist. Bis heute hat sich im Kampf gegen das Vergessen das Lernen mit Karteikarten als bewährteste Lernmethode durchgesetzt.

Das Karteikartensystem geht – historisch betrachtet – zurück auf die Lernkartei von Sebastian Leitner, der diese als Hilfsmittel zum systematischen Lernen erfand und erstmalig in seinem Buch „Lernen lernen“ (heutiger Titel: So lernt man lernen) vorstellte.

In diesem Artikel wollen wir Euch nun einige Infos und Tipps zum Lernen mit Karteikarten und die Arbeit mit dem Karteikastenprinzip geben.

1. Wie erstelle ich richtig Karteikarten?
Um mit Karteikarten effizient zu lernen, ist das richtige Erstellen der Karteikarten von entscheidender Bedeutung. Dass auf die Vorderseite jeder Karteikarte die Frage, auf die Rückseite die zugehörige Antwort kommt, ist noch jedem klar. Doch es gibt einige Punkte, die beim Erstellen beachtet werden sollten:

a. Fragen:
- Keine rhetorischen Fragen stellen
- Die Fragen sollten so formuliert werden, dass sie möglichst wenig Informationen preisgeben.
- Es empfiehlt sich, links oben den Kontext / das Oberthema für die Karte hinzuschreiben, z.B. Strafrecht -> Allgemeiner Teil -> Rechtfertigungsgründe. Auf diese Weise kann man sich beim späteren Wiederholen der Karteikarten orientieren und das Gedächtnis verarbeitet die Karteikarte auch in der entsprechenden Schublade.
- Falls man eine Eselsbrücke zur Hand hat, um auf die entsprechende Antwort zu kommen, empfiehlt es sich, am unteren Ende der Fragenseite der Karteikarte diese dort zu notieren.

b. Antworten:
- Ein zu langer Text, der die gesamte Antwortseite der Karteikarte füllt, sollte vermieden werden. Das Gehirn ist in der Regel nicht in der Lage, komplexe und lange Textabschnitte zu verarbeiten, also sollte man sich darauf beschränken, einige Schlüsselbegriffe zu notieren.
- Die Karteikarte sollte „merkwürdig“ gestaltet werden: Visuelle Elemente wie Bilder oder Mindmaps sind belebend, denn sie sprechen zusätzliche Sinneskanäle an. Hierdurch kann die Vergessensquote gesenkt werden.

c. Generelle Tipps:
- Selbständig Karteikarten zu erstellen hat einen größeren Lerneffekt, denn wer einmal die Informationen auf Karteikartenformat „runtergebrochen“ hat, hat diese auf jeden Fall verstanden.
- Es gibt zahlreiche vorgefertigte Karteikarten auf dem Markt. Viele von diesen sind auch nicht unbedingt schlecht. Für manche Fachgebiete sind diese auch unbedingt notwendig oder aber es ist nicht nötig, dass man diese Karteikarten noch einmal eigenständig erstellt, wie z.B. Lernkarten für Anatomie, Fremdsprachen-Vokabeln etc.
- Jedoch empfiehlt es sich, in den Bereichen, wo das selbständige Erstellen von Karteikarten sinnvoll ist, es dann auch wirklich zu tun und die Karteikarten in eigenen Worten zu erstellen.

2. Vor- und Nachteile des Lernens mit Karteikarten

Vorteile:
- Ähnlich wie beim Spickzettel-Schreiben muss man die wichtigen Inhalte auswählen und in komprimierter Form aufschreiben.
- Die Karteikarten sind handlich und transportabel. Man kann also ohne Probleme sich ein paar in die Jackentasche packen und die „toten Zeiten“ in der U-Bahn oder im Zug sinnvoll nutzen.
- Durch das Frage- und Antwortsystem bei den Karteikarten wird die Interaktion gefördert. Man wird dazu gebracht, sich wirklich zuerst eine Antwort auszudenken, bevor man die Karte umdreht, was bei einem Vokabelheft oder einem Skript nicht allzu einfach ist.

Nachteile:
- Es besteht die Gefahr, dass man die Karteikarten ohne Systematik und Zusammenhang lernt. Dann eignet man sich zwar vielleicht jede Menge Einzelwissen an, sieht am Ende aber vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Deswegen sollte man sich – wie bereits oben erwähnt – links oben kurz notieren, zu welchem Themenkomplex die Karteikarte gehört.

3. Das Karteikastensystem

a. Wie funktioniert das Karteikartensystem?
Das Karteikartensystem besteht aus einem Karteikasten mit mehreren Fächern. Anfangs liegen alle Karteikarten in der ersten Kartei. Bei richtiger Beantwortung einer Frage, wandert die Karteikarte ins nächst höhere Fach. Der zeitliche Abstand für die Wiederholung zwischen den einzelnen Fächern sollte sukzessiv größer werden. Wenn z.B. eine Karteikarten im 3. Fach falsch beantwortet wird, wandert diese Lernkarte wieder zurück ins 1. Fach und beginnt die Reise ins Langzeitgedächtnis wieder ganz von vorne.

b. Vorteile des Karteikartensystems
- Durch die Aufteilung in mehrere Karteien kann man sich schnell eine Übersicht über den aktuellen Lernstand verschaffen
- Es fällt einem leichter, sich die Lerninhalte auf Wiedervorlage zu legen, da man alles schön sortiert in seinem Karteikasten hat und nicht erst verschiedene Lernmaterialien zusammen sortieren muss.
- Der stetig wachsende Stapel der erfolgreich abgefragten Karten schafft zusätzlich eine Motivation, weil man sieht, was man schon alles geschafft hat.
- Man verschwendet viel weniger Zeit mit unnötigen Wiederholungen von Karteikarten, die bereits „sitzen“.

c. Nachteile des Karteikartensystems
- Das Lernen mit Karteikarten im Papier-Karteikasten bringt mit sich, dass nach einigen Lerndurchgängen die Karteikarten nicht mehr in der anfangs vorliegenden Reihenfolge prüfen kann.
- Wenn man während der Reise ins Langzeitgedächtnis zwischendurch eine Prüfung hat und nur gezielt, einige Karteikarten zu einem bestimmten Thema abfragen möchte, müsste man diese aussortieren. Dies kostet zum einen sehr viel Zeit, zum anderen kann man dann gleich wieder die aussortierten Karten wieder in das 1. Fach legen, weil man dann nicht mehr weiß, in welchem Fach die Karten ursprünglich waren.
- Wenn man irgendwann mehrere hundert Karteikarten erstellt hat und sich dann auf die Suche nach einer bestimmten Karteikarte begibt, gestaltet sich die Suche als sehr schwierig.
- Das Karteikartensystem erleichtert zwar die Lernorganisation in einigen Punkten, jedoch müssen die Karteikarten vom Lernenden selbst auf Wiedervorlage gelegt werden.

4. Elektronisches Karteikartenprogramm BrainYoo?
Die Lernsoftware BrainYoo verbindet die Vorteile des Karteikartensystems mit den Vorteilen, die eine computergestützte Software bieten kann.

- Das Karteikarten Programm BrainYoo legt die Karteikarten automatisiert auf Wiedervorlage und übernimmt so die Lernorganisation. Die Zeitintervalle können individuell eingestellt werden.
- Auch kann man im Gegensatz zu dem Papier-Karteikasten den Lernmodus vom Langzeitgedächtnismodus zum Prüfungsmodus wechseln. So kann man, wenn man am nächsten Tag eine Prüfung hat, sich einen bestimmten Karteikartensatz mit ALLEN seinen Karteikarten, in die Abfrage ziehen. Nach der Prüfung kann man dann wieder in den Langzeitgedächtnismodus mit dem ursprünglichen Stand der Karteikarten wechseln, d.h. die Software merkt sich den Stand der Karteikarten, der vor dem Wechseln in den Prüfungsmodus vorlag.
- Bestimmte Karteikarten können über den Suchfilter sofort gefunden werden.

Dieser Artikel zum Thema „Lernen mit Karteikarten“ ist natürlich nicht abschließend. Wir würden uns freuen, wenn Ihre über Eure Erfahrungen bezüglich des Lernens mit Karteikarten berichtet. Was sind Eurer Meinung nach die Vor- und Nachteile des Lernens mit Karteikarten und des Karteikartensystems?


Jan 03

“Entscheidend für sinnvolles und befriedigendes Lernen in Studium und Beruf sind inhaltliches Verständnis und systematische Wiederholung. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, den Lernstoff in der Vorstellung sinnlich anzureichern (Mindmaps, Vorstellungsbilder, Mnemonics, Eselsbrücken, Akronyme etc.) – bildlich gesprochen: um die Gedächtnisspuren unterscheidbarer und mit mehr potentiellen Abrufreizen anzulegen.

Organisieren Sie einmal (am besten zu Beginn Ihres Studiums) Ihre Lernprozesse. Verlieren Sie aber dann keine weitere Zeit mehr damit, über Lerntechniken etc. nachzudenken – sondern lernen Sie! BrainYoo ist ein nützliches Werkzeug, das das Lernen sinnvoll im Hintergrund unterstützen kann. Das Lernprogramm zwingt Sie, Lerninhalte knapp und präzise zusammenzufassen und organisiert die regelmäßige Wiederholung auf effiziente Weise. Ferner bietet es interessante Möglichkeiten, Mnemonics sinnvoll einzusetzen (z.B. Mindmaps). Empfehlenswert!”


Jan 01

Brainyoo – die Software mit mehrfachem „Lern-Turbo“

Wer kennt sie nicht, die klassische Lernkartei:
„Die Methode geht auf Sebastian Leitner zurück. Schreiben Sie auf unterschiedliche Seiten einer Karteikarte Fragen und zugehörige Antworten auf. Ordnen Sie diese in eine Lernkartei (Lernmaschine) ein. Diese ist dabei behilflich, den Lernstoff kontinuierlich und erfolgreich zu lernen. Fertige Lernkarteien können erworben werden und/oder selber gebastelt/hergestellt werden. Es handelt sich dabei um eine rechteckige Schachtel, die in fünf Fächer eingeteilt wird, die jeweils 1, 2, 5, 8 und 14 cm lang sind. Auf den Karteikarten werden auf der einen Seite eine kurze Frage und auf der anderen Seite eine kurze Antwort notiert. Umfangreicher Lernstoff wird ggf. auf mehrere Karten verteilt. Die Karten werden im ersten Fach eingestellt. Nach und nach wird der Lernstoff durch Lesen der Frage und Vergleich der eigenen Lösung mit der Musterlösung kontrolliert. Eine richtig beantwortete Frage wird ein Fach weitergelegt. Schon dieses Erfolgserlebnis kann für das Lernen insgesamt sehr förderlich sein. Ist das erste Feld leer, wird es mit neuen Karten aufgefüllt. Ist ein anderes Feld voll, so wird ein etwa daumendicker Stapel wiederholt. Weiteres Vorgehen: Wird eine Frage richtig beantwortet, so legt man die Karte ein Feld weiter. Bei falscher Antwort legt man sie in das erste Feld zurück.“ (Heister 2009). Durch die sukzessive Ausdehnung der Wiederholungsabstände wird  eine Anpassung an die übliche Vergessenskurve erzielt.

Ein sehr nützliches Instrument, das schon Generationen von Schülern und Studenten – auch im Weiterbildungsbereich – geholfen hat. (Zu weiteren Feldern erfolgreichen Studierens siehe Heister, Weßler-Poßberg 2007a) und (Heister u.a., 2007b).

Natürlich wurden für das bewährte Instrument auch unterschiedliche Software-Programme mit mindestens dem Nutzen, den die digitale Welt so mit sich bringt, entwickelt: Z.B. auf Lapotps stets dabei, auf kleinstem Raum unterzubringen, einfache Suchfunktionen, leichte Tauschmöglichkeiten von Kartensätzen etc.

In jüngerer Zeit ist nun die Software BrainYoo (vgl. www.brainyoo.de) dazugekommen, die viel weiter geht, als andere Applikationen. Die Entwickler nutzen nicht nur die digitalen Möglichkeiten generell noch viel konsequenter, sondern sie berücksichtigen wesentliche Aspekte der Lern-Lehr-Forschung und der Neurowissenschaften und bieten zahlreiche Features, die nachhaltiges Lernen leichter und erfolgreicher machen.

Worum handelt es sich konkret: In dem vom Unterzeichner entwickelten STUDPLAN -Modell für erfolgreiches Lernen (vgl. Heister 2009) werden Aspekte umfassend behandelt, die sich aus den genannten Wissenschaftsgebieten unmittelbar oder mittelbar ableiten lassen. Diese sind in der nachfolgenden Mind Map kurz dargestellt.

faktoren-lernerfolg

Genau diese Faktoren werden von BrainYoo mittelbar oder unmittelbar unterstützt. Dies zu nutzen bedeutet für Manchen eine kleine „Revolution des eigenen Lernens“: Einzelne Features bilden nämlich sozusagen eine Lernbeschleunigung und -verbesserung.

Bei der Software „BrainYoo“ handelt es sich um einen das Lernen unterstützende Applikation, die mit mehrfachem „Lern-Turbo“ ausgestattet ist.

Nachfolgend wird kurz erläutert, was damit gemeint ist bzw. wie die „Lern-Turbos“ wirken.

Das Lernsetting mittels der Software ist ansprechend und unproblematisch aufzubauen. In „Null-Komma-Nix“ hat man die Datensätze zusammen, die man Lernen möchte. Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zur Kartei aus Papier und zu Konkurrenzprodukten.

Der beim Lerner anzutreffende Normalfall ist doch der, dass er unterschiedliche Themengebiete parallel lernt. Das wird ihm in der Literatur ausdrücklich empfohlen, weil Abwechslung zu leichterem Lernen und nachhaltigerem Behalten führt.

Das Handling unterschiedlicher Themengebieten ist aber gerade in einer Lernkartei aus Papier ein echtes Problem (wie viele Karteikästen benötige ich …. ) und in mancher Software nicht oder nur in Ansätzen umgesetzt. BrainYoo bietet hier gute Möglichkeiten mit Kategorien, Lektionen, Sublektionen, Sub-Sublektionen usw. zahlreiche Themengebiete parallel zu bearbeiten, weiter zu entwickeln etc. Davon unabhängig kann sich der Lerner dann eine bestimmte Anzahl von Lektionen etc. in den Lernbereich per Mausklick ziehen und so passgenau definieren, welche Lektionen er zu welchem Thema gezielt lernen möchte. In einem weiteren Lernabschnitt kann er andere hineinziehen etc. Glücklich diejenigen, die somit um ein langwieriges Sortieren von Karteikarten aus Papier herumkommen.

Bekanntermaßen spielen positive Emotionen beim leichten und nachhaltigen Lernen eine wichtige Rolle. Für leichtes und nachhaltiges Lernen ist es notwendig, mit Freude und Spaß an das Lernen heranzugehen. Wenn ein Lerner mit einer negativen Einstellung lernen will, dann macht das Gehirn sprichwörtlich “die Schotten dicht“. Und das geht schneller als man denkt: Die Papierkartei fällt zu Boden und muss neu sortiert werden bzw. die Software stürzt dauernd ab. Von positiven Emotionen diesbezüglich ist die Software BrainYoo hingegen überraschend gut aufgestellt, z.B.:

  • Von der Usability her unterstützt die Software ein angenehmes Lernsetting. Es macht Spaß, mit dem Programm zu arbeiten. Es funktioniert einfach gut! Man kann mühelos mit der Tab-Taste zwischen den einzelnen Fenstern springen oder Lerninhalte per „Drag ’n Drop“ verschieben.
  • Mit jeder Lernkarte sind Bilder (Bilddateien, nicht nur fachlich relevante Abbildungen, sondern auch einfach Szenen, an die man sich gerne erinnert, liebe Menschen etc.) verbindbar, beispielsweise ein Weg, wie Emotionen beim Lernen besser angesprochen werden und zusätzliche Verknüpfungsmöglichkeiten (siehe unten) geschaffen werden können. Ein kleiner Lernturbo.

Weiterhin ist es wichtig, dem Lernen Bedeutung zu geben. Erklären Sie bestimmte Lernvorhaben zur wichtigsten Sache der Welt, geben Sie ihnen Bedeutung und sie gelingen tendentiell besser. Priorisieren Sie die Lerninhalte und machen Sie sich die Priorität immer wieder deutlich. Im Gedächtnis bleiben nämlich die Inhalte besonders gut haften, die als bedeutend oder gar besonders bedeutend empfunden werden. Auch hier unterstützt Sie das Programm. Die starke Strukturierungsfunktion ermöglicht es Ihnen, sehr komfortabel zu priorisieren. Ob Sie die ausreichend nutzen, liegt an Ihnen. Nur wer ausreichend tief gliedert, kann die Vorteile von Strukturierung nutzen.

Besonders wichtig beim Lernen und sehr gut von BrainYoo unterstützt sind Verknüpfungen. Hier gilt: Verknüpfungen schaffen Verbindungen zu bereits bestehendem Wissen und werden vom Gehirn im neuronalen Netzwerk gebildet. Mein persönliches Lieblingsbeispiel: Dass die englische Vokabel für einwickeln „to wrap“ lautet, wird sich insbesondere jeder sofort merken, der bereits einmal einen leckeren wrap hat genießen können. In vielen Fällen wirkt eine solche Verknüpfung sofort und für immer, also besonders stark. Das muss aber nicht immer der Fall sein. Es macht also Sinn, bestimmte, z.B. ausgefallene, komplexe etc. Verknüpfungen zu notieren.

Die Applikation bietet hier folgende Möglichkeit: Grundsätzlich besteht jede elektronische Lernkarte aus einer Fragen(-einheit) und einer Antwort(-einheit). Zusätzlich gibt es aber noch ein Feld zur freien Eingabe, ein Lern-Turbo-Feld (die Entwickler nennen dieses Feld „Eselsbrücken-Fenster“). Hier können weitere Informationen eingegeben werden, ganz simpel etwa ein Lösungshinweis.

Weitere Vorteile:

  • Die Verknüpfung kann mittels eines Bildes geschehen, dass zusätzlich an jede digitale Karte angebunden werden kann (durch hineinkopieren oder einfach per „Drag ’n Drop“).
  • Die Verknüpfung kann aber auch sehr gut in der Form einer Mind Map visualisiert werden. Auch hier bieten sich entsprechende Möglichkeiten zu der Open Source kostenlos verfügbaren Software „Freemind“.

Der fünfte Erfolgsfaktor ist das Memorieren. Die Software unterstützt mit ihren Grundfunktionalitäten das Memorieren, also die Wiederholung, die zur Verstärkung einer Informationsspur im Gehirn führt. Ganz wichtig: Die Entwickler empfehlen, beim “Üben” die Lösungen im PC einzutragen (einzutippen). Das ist dann tatsächlich “aktivierendes Lernen” und somit effektiver, verfestigt also die Spur im Gedächtnis umso mehr.

Ein weiterer Lernturbo besteht in der Unterstützung des Elaborierens. Treten Sie die Inhalte breit, elaborieren Sie. Beleuchten Sie die Inhalte von ganz unterschiedlichen Seiten und Sichten. Lesen Sie die Lerninhalte in unterschiedlicher Perspektive und in unterschiedlichen Büchern etc. Schlagen Sie im Internet nach. Notieren Sie die Informationen stichwortartig, z.B. im „Lern-Turbo-Feld“.

Bei den Lernenden bekannt und beliebt sind Tricks und Kniffe. Die Software BrainYoo bietet auch hier Unterstützung, wiederum insbesondere durch den Lern-Turbo.

  • Dieses Feld kann eine ausgesprochene Eselsbrücke im engeren Sinn enthalten, so wie „333…. “.
  • In das Feld kann von den Lernern, die die Schlüsselworte Methode verwenden, ein Schlüsselwort eingegeben werden.
  • Vokabeln können hier in einen Zusammenhang gesetzt werden. Und das macht Sinn. Die Speicherhardware im Gehirn ist z.B. beim Ausdenken neuer Sätze, in den Vokabeln genutzt werden, hochaktiv.
  • Viele Gedächtnisweltmeister lernen sehr sehr erfolgreich, in dem Sie sich Bilder und Geschichten ausdenken. Das Turbo-Feld ist der richtige Ort, entsprechende Hinweise einzugeben.

Kontrollieren Sie Ihren Lernfortschritt regelmäßig. Achten Sie darauf, dass Sie Inhalte nicht überlernen, d.h. wiederholen Sie nicht solche Inhalte, die Sie bereits gut beherrschen. Die Grundfunktionen der Software mit ihrer automatischen Wiedervorlage unterstützen Sie hierbei.

Gehen Sie diszipliniert an die Arbeit. Nicht „was Du heute kannst besorgen, das verschiebe getrost auf morgen“ ist angesagt, sondern Prioritätensetzung und Zeitmanagement. Erledigen Sie nicht vorrangig die dringlichen Aufgaben, also solche, die dem Diktat der Zeit unterliegen, sondern die, die besonders wichtig sind, Sie also im Sinne Ihrer Ziele weiterbringen. Schaffen Sie Ihr Lernpensum täglich, die Software unterstützt Sie dabei.

Belohnen Sie sich unbedingt nach getaner Arbeit. Studien zeigen: gelobt werden und sich selber loben und zwar wirklich überschwänglich, intensiv etc. führt zu signifikant besseren Lernergebnissen. Hier bietet die Software augenscheinlich keine besonderen Features an. Vielmehr hängt es von Ihnen ab, was Sie sich einfallen lassen. Ich habe mir eine Lektion „Belohnung“ angelegt, in der ich 50 von mir ausgedachte Belohnungen notiert habe. Nach einer erfolgreichen Lernwoche – und nur dann – gönne ich mir eine der Belohnungen. Und immer wenn mir neue Ideen für eine Belohnung kommen, so ergänze ich die Liste einfach. Na also, wer sagt es denn!

© Prof. Dr. Werner Heister
Professor für „Betriebswirt im Sozialen Sektor“ an der Hochschule Niederrhein
Studienleiter Marketing an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft Bremen
Lehrpreisträger und Fachmann für die effektive und effiziente Nutzung von Soft Skills im Studium

Quellenverzeichnis:
Heister, W. (2009): Studieren mit Erfolg: Lernen lernen und Selbstmanagement, 2. Überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.
Heister, W. & Weßler-Poßberg, D. (2007a): Studieren mit Erfolg: Wissenschaftlich Arbeiten, Stuttgart: Schäffer-Poeschel.
Heister, W. u. a. (2007b): Studieren mit Erfolg: Prüfungen meistern. Klausuren, Kolloquien, Präsentationen, Bewerbungsgespräche, Stuttgart: Schäffer- Poeschel.


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