May 08

Nur noch vier Monate, dann darf die nächste Generation Kindergartenkinder ihre mit Spannung erwartete Schultüte auspacken, zum Fototermin mit stolzen Eltern antreten und den ersten Schultag erleben. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für viele Eltern ein einschneidender Tag: Das kleine Kind ist wieder ein bisschen gewachsen, beginnt das erste von vielen Schuljahren und legt die Grundsteine für seine Zukunft. Doch der große Tag stimmt nicht nur Eltern auch nachdenklich. Vor allem für die Kleinen ist es ein unerwartetes Tohuwabohu. Nachdem vorher vor allem Spielen angesagt war, muss man jetzt auf einmal still sitzen und zuhören  – eine ganze Schulstunde lang. Für den Start in das erste Schuljahr ist besonders die Gelassenheit der Eltern wichtig. Denn wenn diese ihre Kinder unter Druck setzen oder ihre eigenen Ängste zu sehr zeigen, kann es dem Kind vermitteln, dass die Schule vielleicht wirklich etwas sein könnte, vor dem man sich fürchten muss. Diese negativen Empfindungen hemmen – auch beim Lernen. Besser ist eine positive und fröhliche Grundstimmung, denn ebenso wie als Erwachsener lernt man auch als Kind dann am besten, wenn man mit dem Gelernten positive Emotionen verbindet. (vgl. hier) Am förderlichsten ist es also, als Eltern entspannt zu bleiben und nicht zu vergessen, dass schon tausende Kinder vor dem eigenen den Übergang zum Schulkind geschafft haben und es gerade den Jüngsten schließlich auch Spaß macht, Neues zu entdecken und zu lernen.


 

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