Feb 04

Für viele Schüler ist es der schlimmste Moment des Tages: Der Morgen. Der Wecker klingelt. Draußen ist es noch stockfinster. Gähnend schleppt man sich in den Unterricht. Oft mit dem Spitznamen Morgenmuffel bedacht, kann man den ersten Schulstunden kaum geistig folgen. Gibt es für solche Startschwierigkeiten vielleicht eine biologische Ursache?\r\n\r\nDie Antwort der Wissenschaft ist klar: Unsere Leistungsfähigkeit ändert sich über den Tagesverlauf. Die meisten Menschen sind zwischen 11 und 12 bzw. 14 und 15 Uhr am leistungsfähigsten, erklärt ein Gesundheits- und Bildungsforscher im Focus-Interview. Dass die Schule so früh startet, ist für die meisten Kinder also wirklich anstrengend, denn erst Stunden später sind sie geistig in Topform.\r\nSind Schulaufgaben und Abfragen morgens um acht also eine Garantie für schlechtere Noten? Ganz so schwarz-weiß verhält es sich mit dem Biorhythmus dann doch nicht. Die meisten Menschen sind in der genannten Zeit zwar geistig auf dem Höhepunkt, doch das bedeutet nicht, dass mit dem Gehirn zu den restlichen Tageszeiten gar nichts anzufangen ist. Außerdem passen natürlich nicht alle Leistungskurven exakt in diese Zeitfenster. Der zeitliche Rahmen ist vielleicht eher ein interessanter Orientierungspunkt, um herauszufinden, zu welcher Tageszeit man selbst am effektivsten lernen kann.


 

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