Apr 15

Jetzt hatte man sich nach dem Abitur endlich für einen Studiengang entschieden, sitzt in den ersten Vorlesungen und merkt: Irgendwie ist das nichts für mich. Wer sich an einer Hochschule nicht wohlfühlt und das Studium abbricht, wird allerdings oft schief angeschaut und muss sich mit Kommentaren wie  „Was willst du denn stattdessen machen?“ oder „Ohne Studium findet man doch heute keinen Job mehr!“ auseinandersetzen.\r\n\r\nBundesbildungsministerin Johanna Wanka plant jetzt eine Initiative, die Studienabbrechern eine interessante Alternative zu sechs Semestern Theorie an der Uni bieten soll: Sie möchte ehemalige Studis für das Handwerk begeistern. (vgl. hier) Bonus für die Abbrecher: Bereits absolvierte Leistungen aus dem Studium sollen in der neuen Ausbildung angerechnet werden. Damit war die Zeit an der Uni nicht umsonst. Die Idee, Handwerk und Studienabbrecher voneinander profitieren zu lassen, ist gar nicht abwegig, denn in den nächsten zehn Jahren werden viele Handwerksmeister Nachfolger suchen. Chancen auf eine abwechslungsreiche Karriere und einen beruflichen Aufstieg gibt es also auf jeden Fall – auch ohne Bachelor.


 

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