Dec 12

Definitive Download-Empfehlung. Seit gestern habe ich bereits ein ganzes Glossar-Kapitel in Karteikarten verwandelt. Die Synchronisation zwischen Desktop-Anwendung und mobile App funktioniert in Sekundenschnelle und absolut reibungslos. Einzig das Registrieren mit Facebook hat nicht funktioniert, was leicht ärgerlich war. Das tatsächliche Lernen mit den Karten habe ich noch nicht ausprobiert, man kann aber zwischen mehrern Modi wählen: Langzeitgedächtnismodus, Zufallsmodus und Prüfungsmodus. Mein Hauptfokus liegt im Moment aber darin, die klausurrelevanten Teile des Glossars in die App zu übertragen, bevor ich ans Lernen überhaupt nur denke. Das Einteilen der Karteikarten in einzelne Kapitel funktioniert ebenfalls intuitiv und völlig problemlos. Ich hoffe jedenfalls nächste Woche mit dieser Arbeit fertig zu sein, dann werde ich die App noch eingehender auf Herz und Nieren prüfen. (Und ich hatte bei P1 das Gefühl, eine komplett neue Sprache lernen zu müssen… ich glaube, L1 stellt P1 in dieser Hinsicht WEIT in den Schatten.)
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Dec 12

Dass die Idee gut und die Umsetzung gelungen ist zeigen die Auszeichnungen, die die digitale Karteikartensoftware in diesem Jahr eingesammelt hat. So befand zunächst eine internationale Fachjury der Initiative Mittelstand, dass die Brainyoo Lernsoftware eine echte Innovation ist und vergab den E-Learning INNOVATIONSPREIS-IT 2015 in diesem Jahr an Brainyoo. Nur wenige Wochen später verlieh die Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V. (GPI) Brainyoo das Comenius EduMedia Siegel und zeichnet damit die Karteikartensoftware als pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch herausragendes didaktisches Multimedia-Produkt aus.
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Dec 12

BRAINYOO ist eine App zum Karteikarten-Lernen, die für fast alle mobilen Plattformen, den Desktop und auch als Webversion erhältlich ist. Man kann sich eigenständig Karteikarten mit Fragen und entsprechenden Antworten anlegen. Dabei kann man sowohl Texte als auch Bilder einsetzen und die Antworten als Freitext- und Multiple Choice Aufgaben definieren. Organisiert werden die Karteikarten dann in Lektionen und Karteikartenstapeln (dabei werden Karten aus Stapel 1 mit höherer Wahrscheinlichkeit „gezogen“ als die aus Stapel 6). Innerhalb des Programms kann man sich auch ToDos anlegen und festlegen, wie viele Karteikarten pro Tag bearbeitet werden sollen. Dabei werden alle angelegten Daten auf allen Geräten synchronisiert. Im Shop der Hersteller kann man sich zusätzlich kostenpflichtig Lernpakete aus unterschiedlichen Fachbereichen herunterladen. Dieses Programm ist sicherlich sehr nützlich für die Klausurvorbereitung, wenn man sich die Mühe gemacht hat, Karteikarten und Lektionen anzulegen. Somit kann man sich vor allem mobil selbst testen und auch einen Lernfortschritt erkennen.
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Jan 28

Die Redaktion von pro.de hat sich mit BRAINYOO 2.0 beschäftigt und bezeichnet unsere Software als Gewinn für jeden, der etwas auswendig lernen muss … Vielen Dank!\r\n\r\nDen Artikel gibt es hier …\r\n

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Jan 15

Jura ohne BrainYoo ist wie Armstrong ohne Doping: Der Erfolg bleibt aus.\r\n\r\nDas Problem: Vergessen!\r\nWer Jura studiert, der wird bald frustriert feststellen müssen: Die eigentliche Hürde ist nicht das Verstehen, sondern das Nicht-Vergessen. Der Berg an Wissen ist groß und unübersichtlich, unser Kopf hingegen klein und auf klare Strukturen angewiesen. Im Verlaufe des Studiums scheint nicht das Wissen, sondern vor allem die Wissenslücken zu wachsen. Stoff, der im Kopf fest verankert schien, verschwindet nach einiger Zeit in den Untiefen eines schwarzen Lochs.\r\n\r\nDie Lösung: Leitner!\r\nWer sich mit diesem Phänomen des Vergessens auseinandersetzt, der stößt schnell auf den Namen Leitner und sein Lernkarteisystem. Um das Vergessen in den Griff zu bekommen, entwickelte er ein einfaches System: Wiederholung. Je öfter wir wiederholen, desto besser lernen wir, desto weniger wahrscheinlich vergessen wir. Die Grundlagen bilden Karteikarten, auf denen das Wissen festgehalten wird. Diese Karteikarten gilt es systematisch zu lernen. Je besser eine Karteikarte gelernt wurde, desto weniger oft muss sie wiederholt werden bis sie irgendwann im Langzeitgedächtnis gespeichert ist.\r\n\r\nWas macht BrainYoo?\r\nDas Programm BrainYoo setzt genau dieses Lernsystem nach Leitner um. Während des Semesters erstellst Du mit BrainYoo zum jeweiligen Stoff Karteikarten auf deinem Computer. Wenn dann die Abschlussklausur ansteht, legst Du dich ganz gemütlich aufs Sofa und musst nur auf den Bildschirm gucken: BrainYoo gibt dir das Lernen vor.\r\n\r\nWarum BrainYoo?\r\nDie meisten schreiben ihre Karteikarten selbst mit der Hand und sortieren sie in eine Karteikartenbox ein. Warum solltest Du also BrainYoo nutzen und Karteikarten auf dem Computer erstellen?\r\n\r\n1. Kosten: BrainYoo kostet dich einmal 20 Euro. Manuelle Karteikarten immer wieder nachzukaufen, dürfte irgendwann diesen Betrag übersteigen. Wenn Du dann noch die vergossene Tinte\r\ndazurechnest, lohnt sich BrainYoo nach wenigen Wochen.\r\n\r\n2. Zeit: Der größte Aufwand bei manuellen Karteikarten ist sie zu sortieren. Mein Karteikartensatz zum gesamten Strafrecht umfasst mehr 1000 Stück. Suche ich eine bestimmte Karte, so gebe ich bei BrainYoo einen entsprechenden Suchbegriff ein und habe sie sofort gefunden. Hätte ich nur manuelle Karten, müsste ich wohlmöglich 900 und mehr durchsuchen und könnte von Glück sprechen, wenn ich sie fände. BrainYoo spart diese Zeit und schont die Nerven.\r\n\r\n3. Struktur: BrainYoo ermöglicht es mittels verschiedener Ebenen die Karteikarten systematisch zu erstellen, indem diese Lektionen und Sublektionen zugeordnet werden können. Damit erhält mein Karteikartensatz Struktur und mein Wissen hoffentlich auch. Denn wer strukturiert Karteikarten schreibt, der lernt auch strukturiert. Strukturiertes Lernen schafft Anker, an dem sich das Wissen festhalten kann.\r\n\r\n4. Sauberkeit: Für Menschen mit einer unsauberen Handschrift ist BrainYoo ein unschätzbares Geschenk. Wenn ich acht Stunden jeden Tag eine Woche lang auf Karteikarten starre, will ich mich nicht über meine Sauklaue aufregen, sondern auf ein übersichtliches, meinem Auge schmeichelndes Layout schauen. Das ermöglicht BrainYoo, indem es vielfältige Möglichkeiten bietet das Layout der Karten zu gestalten.\r\n\r\n5. Coolness: Jura gilt ja als trocken und langweilig. Wenn ich mir diese manuellen grauen Karteikartenboxen von meinen Mitstudierenden in der Bibliothek anschaue, glaube ich das sofort. Mit dem Notebook auf der Couch, auf dem Balkon oder irgendwo im Park sitzend ein bisschen zu lernen, wirkt im Gegensatz dazu wesentlich angenehmer.\r\n\r\nWie erstelle ich Karteikarten?\r\nDie Karteikarten werden in Frage und Antwort unterteilt. Die Fragen sollten kurz und präzise sein, sodass sofort klar ist, worum es geht. (Beispiel: „Was ist für das Vorliegen einer Willenserklärung erforderlich?“). Lässt sich ein Thema in verschiedene Unterthemen aufteilen, dann sollten zu den einzelnen Unterthemen auch einzelne Karteikarten erstellt werden. Denn die Antworten auf den Karteikarten sollten nicht überfrachtet werden. Das Prinzip muss immer sein: kurz, knapp, präzise. So ausführlich wie nötig, so kurz wie möglich. Denn je schneller ich den Inhalt der Karte beim späteren Wiederholen erfasse, je schneller lerne ich die Karte. Deswegen würde ich ganze Sätze nur verwenden, wenn es wirklich umgänglich ist. Definitionen gehören dazu und sonst eigentlich nichts. Hilfreich ist es die Antwort mit Bullet Points zu strukturieren. Schlagwörter sollten fett, am besten in Farbe markiert werden. Das Auge lernt schließlich mit. Wenn ein Meinungsstreit sich unter einem Schlagwort zusammenfassen lässt, dann schreibe ich diesen als Überschrift auf die Karte. Fast alle Meinungsstreite lassen sich unter die zwei konträren Begriffe „erforderlich“ und „genügend“ zusammenfassen, d.h. die einen wollen mehr, die anderen weniger (Bsp: Für den Zugang einer Willenserklärung halten die einen die tatsächliche Kenntnisnahme für erforderlich, die anderen lassen die Möglichkeit zur Kenntnisnahme genügen). Jura ist eben nicht kompliziert, sondern oft sehr banal. Und darum geht es bei der Erstellung von Karteikarten: Komplexe Themen banal auf eine\r\nKarte runterzubrechen.\r\n\r\nWie lerne ich mit BrainYoo?\r\nWichtig ist diszipliniert und ehrlich zu dir selbst zu sein: Auf „Richtig“ darfst Du nur klicken, wenn Du den Inhalt der jeweiligen Karte auch wirklich verstanden hast. Am Anfang einer Lernsession ist das echt ermüdend, weil Du nur langsam vorankommst. Du wirst fast jede Karte erst richtig durchlesen müssen und nicht mehr alles sofort richtig verstehen. Aber Du wirst schnell merken: Mit den zunehmenden Wiederholungen lernst Du immer mehr Karteikarten in immer weniger Zeit. Wenn die Klausur kurz bevor steht, eigentlich Panik anstehen müsste, kannst Du dir sicher sein dich nur noch mit den schwierigen und\r\ndamit wahrscheinlich klausurrelevanten Karteikarten zu beschäftigen. Das nennt sich effektives Lernen.\r\n\r\nMeine Erfahrung mit BrainYoo!\r\nIch nutze BrainYoo seit fast drei Jahren. Am Anfang setzte ich das Programm nur sporadisch ein in Ergänzung zu gekauften Karteikarten. Mit dem Beginn vom Schwerpunktstudium im Strafrecht nutzte ich ausschließlich BrainYoo. Zur Vorbereitung auf die Abschlussklausur erstellte ich mit Hilfe der entsprechenden Lehrbücher mehr als 1000 Karteikarten. Der Erfolg gab mir recht: 16,5 Punkte. Deswegen nutze ich jetzt auch ausschließlich BrainYoo für die Examensvorbereitung. BrainYoo genießt mein volles Vertrauen. BrainYoo kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Aber keine falschen Hoffnungen: BrainYoo erleichtert nur das Lernen, aber es übernimmt nicht das Lernen für mich. Oder anders gesagt: BrainYoo ist zwar ein Ferrari, doch Fahren muss ich immer noch selbst. Doch rase ich lieber auf der Überholspur als auch auf dem Standstreifen herumzugurken.


Feb 17

Prof. Dr. Hanno Kube, LL.M., Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht, Johannes Gutenberg-Universität Mainz:\r\n\r\n”Wer das Studium der Rechtswissenschaft mit einem guten Examen abschließen und auch in der Berufspraxis erfolgreich sein will, muss sich eine große Menge an Wissen zeiteffizient aneignen und dieses Wissen zudem sachgerecht zu strukturieren verstehen. Hierbei kann die Lernsoftware BrainYoo eine erhebliche Hilfe sein. Durch die automatisierte Wiedervorlage von Fragen und Problemen konzentriert sich der/die Studierende zielführend auf Bereiche, die noch der Verfestigung bedürfen. Durch die Möglichkeit, das Wissen in beliebig vielen Gliederungsebenen zu ordnen, macht sich der/die Studierende zugleich klar, wie die Rechtsbegriffe aufeinander bezogen und strukturiert sind. Diese im Rahmen der Fallbearbeitung ganz wichtige Erkenntnishilfe bieten herkömmliche Karteikartensysteme nicht. Die Benutzeroberfläche der Software ist übersichtlich, die Bedienung fällt leicht, die Funktionalität steht ganz im Vordergrund. Das offene Konzept ermöglicht es schließlich auch, BrainYoo in anderen Bereichen wie beim Erlernen von Fremdsprachen einzusetzen. Ich kann die Anschaffung – möglichst nicht erst unmittelbar vor dem Examen – nur empfehlen.”


Feb 11

“Wiederholungen sind ein entscheidender Bestandteil eines erfolgreichen Lernprozesses. Lassen Sie diese aus, fällt Ihr erarbeitetes Wissen dem Vergessen anheim. Frustriert müssen Sie feststellen, dass Ihre Lernbemühungen umsonst waren. Und selbst wenn Sie sich zum Wiederholen durchringen, stellen Sie die Organisation und die Umsetzung der Wiederholungseinheiten vor Probleme.\r\n\r\nDiese Probleme nimmt Ihnen die Software BrainYoo ab. In vordefinierten Zeitabständen legt Ihnen diese Software Ihre Lerninhalte automatisch vor, so dass Sie sich um die Organisation Ihres Wiederholungsprozesses keine Gedanken machen müssen. Ihren inneren Schweinehund, der sich gegen Wiederholungseinheiten wehrt, können Sie auf diese Weise leichter überwinden. Und bei Bedarf können Sie die Wiederholungsabstände sogar individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen.\r\n\r\nDoch auch in anderer Hinsicht kann Ihnen dieses Programm dabei helfen, effektiver zu lernen. Verschiedene Lerninhalte können Sie klar in verschiedenen Kategorien voneinander getrennt halten, um nicht den Überblick zu verlieren. Bei der Erstellung Ihrer Lerninhalte bleiben Ihnen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Raum für das Einfügen von Eselsbrücken, die Erstellung von Multiple Choice Karteikarten und die Verwendung von eigenen Bildern und Audio-Dateien. Und bei der Abfrage sorgt ein Abfragefenster mit Eingabemöglichkeit dafür, dass der Wiederholungsprozess nicht zu einer passiven Routine wird. Jedem, dem der Erhalt seines Wissens am Herzen liegt, kann ich diese Software empfehlen.”


Jan 03

“Entscheidend für sinnvolles und befriedigendes Lernen in Studium und Beruf sind inhaltliches Verständnis und systematische Wiederholung. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, den Lernstoff in der Vorstellung sinnlich anzureichern (Mindmaps, Vorstellungsbilder, Mnemonics, Eselsbrücken, Akronyme etc.) – bildlich gesprochen: um die Gedächtnisspuren unterscheidbarer und mit mehr potentiellen Abrufreizen anzulegen.\r\n\r\nOrganisieren Sie einmal (am besten zu Beginn Ihres Studiums) Ihre Lernprozesse. Verlieren Sie aber dann keine weitere Zeit mehr damit, über Lerntechniken etc. nachzudenken – sondern lernen Sie! BrainYoo ist ein nützliches Werkzeug, das das Lernen sinnvoll im Hintergrund unterstützen kann. Das Lernprogramm zwingt Sie, Lerninhalte knapp und präzise zusammenzufassen und organisiert die regelmäßige Wiederholung auf effiziente Weise. Ferner bietet es interessante Möglichkeiten, Mnemonics sinnvoll einzusetzen (z.B. Mindmaps). Empfehlenswert!”


Jan 01

Brainyoo – die Software mit mehrfachem „Lern-Turbo“\r\n\r\nWer kennt sie nicht, die klassische Lernkartei:\r\n„Die Methode geht auf Sebastian Leitner zurück. Schreiben Sie auf unterschiedliche Seiten einer Karteikarte Fragen und zugehörige Antworten auf. Ordnen Sie diese in eine Lernkartei (Lernmaschine) ein. Diese ist dabei behilflich, den Lernstoff kontinuierlich und erfolgreich zu lernen. Fertige Lernkarteien können erworben werden und/oder selber gebastelt/hergestellt werden. Es handelt sich dabei um eine rechteckige Schachtel, die in fünf Fächer eingeteilt wird, die jeweils 1, 2, 5, 8 und 14 cm lang sind. Auf den Karteikarten werden auf der einen Seite eine kurze Frage und auf der anderen Seite eine kurze Antwort notiert. Umfangreicher Lernstoff wird ggf. auf mehrere Karten verteilt. Die Karten werden im ersten Fach eingestellt. Nach und nach wird der Lernstoff durch Lesen der Frage und Vergleich der eigenen Lösung mit der Musterlösung kontrolliert. Eine richtig beantwortete Frage wird ein Fach weitergelegt. Schon dieses Erfolgserlebnis kann für das Lernen insgesamt sehr förderlich sein. Ist das erste Feld leer, wird es mit neuen Karten aufgefüllt. Ist ein anderes Feld voll, so wird ein etwa daumendicker Stapel wiederholt. Weiteres Vorgehen: Wird eine Frage richtig beantwortet, so legt man die Karte ein Feld weiter. Bei falscher Antwort legt man sie in das erste Feld zurück.“ (Heister 2009). Durch die sukzessive Ausdehnung der Wiederholungsabstände wird  eine Anpassung an die übliche Vergessenskurve erzielt.\r\n\r\nEin sehr nützliches Instrument, das schon Generationen von Schülern und Studenten – auch im Weiterbildungsbereich – geholfen hat. (Zu weiteren Feldern erfolgreichen Studierens siehe Heister, Weßler-Poßberg 2007a) und (Heister u.a., 2007b).\r\n\r\nNatürlich wurden für das bewährte Instrument auch unterschiedliche Software-Programme mit mindestens dem Nutzen, den die digitale Welt so mit sich bringt, entwickelt: Z.B. auf Lapotps stets dabei, auf kleinstem Raum unterzubringen, einfache Suchfunktionen, leichte Tauschmöglichkeiten von Kartensätzen etc.\r\n\r\nIn jüngerer Zeit ist nun die Software BrainYoo (vgl. www.brainyoo.de) dazugekommen, die viel weiter geht, als andere Applikationen. Die Entwickler nutzen nicht nur die digitalen Möglichkeiten generell noch viel konsequenter, sondern sie berücksichtigen wesentliche Aspekte der Lern-Lehr-Forschung und der Neurowissenschaften und bieten zahlreiche Features, die nachhaltiges Lernen leichter und erfolgreicher machen.\r\n\r\nWorum handelt es sich konkret: In dem vom Unterzeichner entwickelten STUDPLAN -Modell für erfolgreiches Lernen (vgl. Heister 2009) werden Aspekte umfassend behandelt, die sich aus den genannten Wissenschaftsgebieten unmittelbar oder mittelbar ableiten lassen. Diese sind in der nachfolgenden Mind Map kurz dargestellt.\r\n\r\nfaktoren-lernerfolg\r\n\r\nGenau diese Faktoren werden von BrainYoo mittelbar oder unmittelbar unterstützt. Dies zu nutzen bedeutet für Manchen eine kleine „Revolution des eigenen Lernens“: Einzelne Features bilden nämlich sozusagen eine Lernbeschleunigung und -verbesserung.\r\n\r\nBei der Software „BrainYoo“ handelt es sich um einen das Lernen unterstützende Applikation, die mit mehrfachem „Lern-Turbo“ ausgestattet ist. \r\n\r\nNachfolgend wird kurz erläutert, was damit gemeint ist bzw. wie die „Lern-Turbos“ wirken.\r\n\r\nDas Lernsetting mittels der Software ist ansprechend und unproblematisch aufzubauen. In „Null-Komma-Nix“ hat man die Datensätze zusammen, die man Lernen möchte. Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zur Kartei aus Papier und zu Konkurrenzprodukten.\r\n\r\nDer beim Lerner anzutreffende Normalfall ist doch der, dass er unterschiedliche Themengebiete parallel lernt. Das wird ihm in der Literatur ausdrücklich empfohlen, weil Abwechslung zu leichterem Lernen und nachhaltigerem Behalten führt.\r\n\r\nDas Handling unterschiedlicher Themengebieten ist aber gerade in einer Lernkartei aus Papier ein echtes Problem (wie viele Karteikästen benötige ich …. ) und in mancher Software nicht oder nur in Ansätzen umgesetzt. BrainYoo bietet hier gute Möglichkeiten mit Kategorien, Lektionen, Sublektionen, Sub-Sublektionen usw. zahlreiche Themengebiete parallel zu bearbeiten, weiter zu entwickeln etc. Davon unabhängig kann sich der Lerner dann eine bestimmte Anzahl von Lektionen etc. in den Lernbereich per Mausklick ziehen und so passgenau definieren, welche Lektionen er zu welchem Thema gezielt lernen möchte. In einem weiteren Lernabschnitt kann er andere hineinziehen etc. Glücklich diejenigen, die somit um ein langwieriges Sortieren von Karteikarten aus Papier herumkommen.\r\n\r\nBekanntermaßen spielen positive Emotionen beim leichten und nachhaltigen Lernen eine wichtige Rolle. Für leichtes und nachhaltiges Lernen ist es notwendig, mit Freude und Spaß an das Lernen heranzugehen. Wenn ein Lerner mit einer negativen Einstellung lernen will, dann macht das Gehirn sprichwörtlich “die Schotten dicht“. Und das geht schneller als man denkt: Die Papierkartei fällt zu Boden und muss neu sortiert werden bzw. die Software stürzt dauernd ab. Von positiven Emotionen diesbezüglich ist die Software BrainYoo hingegen überraschend gut aufgestellt, z.B.:\r\n

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  • Von der Usability her unterstützt die Software ein angenehmes Lernsetting. Es macht Spaß, mit dem Programm zu arbeiten. Es funktioniert einfach gut! Man kann mühelos mit der Tab-Taste zwischen den einzelnen Fenstern springen oder Lerninhalte per „Drag ’n Drop“ verschieben.
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  • Mit jeder Lernkarte sind Bilder (Bilddateien, nicht nur fachlich relevante Abbildungen, sondern auch einfach Szenen, an die man sich gerne erinnert, liebe Menschen etc.) verbindbar, beispielsweise ein Weg, wie Emotionen beim Lernen besser angesprochen werden und zusätzliche Verknüpfungsmöglichkeiten (siehe unten) geschaffen werden können. Ein kleiner Lernturbo.
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\r\nWeiterhin ist es wichtig, dem Lernen Bedeutung zu geben. Erklären Sie bestimmte Lernvorhaben zur wichtigsten Sache der Welt, geben Sie ihnen Bedeutung und sie gelingen tendentiell besser. Priorisieren Sie die Lerninhalte und machen Sie sich die Priorität immer wieder deutlich. Im Gedächtnis bleiben nämlich die Inhalte besonders gut haften, die als bedeutend oder gar besonders bedeutend empfunden werden. Auch hier unterstützt Sie das Programm. Die starke Strukturierungsfunktion ermöglicht es Ihnen, sehr komfortabel zu priorisieren. Ob Sie die ausreichend nutzen, liegt an Ihnen. Nur wer ausreichend tief gliedert, kann die Vorteile von Strukturierung nutzen.\r\n\r\nBesonders wichtig beim Lernen und sehr gut von BrainYoo unterstützt sind Verknüpfungen. Hier gilt: Verknüpfungen schaffen Verbindungen zu bereits bestehendem Wissen und werden vom Gehirn im neuronalen Netzwerk gebildet. Mein persönliches Lieblingsbeispiel: Dass die englische Vokabel für einwickeln „to wrap“ lautet, wird sich insbesondere jeder sofort merken, der bereits einmal einen leckeren wrap hat genießen können. In vielen Fällen wirkt eine solche Verknüpfung sofort und für immer, also besonders stark. Das muss aber nicht immer der Fall sein. Es macht also Sinn, bestimmte, z.B. ausgefallene, komplexe etc. Verknüpfungen zu notieren.\r\n\r\nDie Applikation bietet hier folgende Möglichkeit: Grundsätzlich besteht jede elektronische Lernkarte aus einer Fragen(-einheit) und einer Antwort(-einheit). Zusätzlich gibt es aber noch ein Feld zur freien Eingabe, ein Lern-Turbo-Feld (die Entwickler nennen dieses Feld „Eselsbrücken-Fenster“). Hier können weitere Informationen eingegeben werden, ganz simpel etwa ein Lösungshinweis.\r\n\r\nWeitere Vorteile:\r\n

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  • Die Verknüpfung kann mittels eines Bildes geschehen, dass zusätzlich an jede digitale Karte angebunden werden kann (durch hineinkopieren oder einfach per „Drag ’n Drop“).
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  • Die Verknüpfung kann aber auch sehr gut in der Form einer Mind Map visualisiert werden. Auch hier bieten sich entsprechende Möglichkeiten zu der Open Source kostenlos verfügbaren Software „Freemind“.
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\r\nDer fünfte Erfolgsfaktor ist das Memorieren. Die Software unterstützt mit ihren Grundfunktionalitäten das Memorieren, also die Wiederholung, die zur Verstärkung einer Informationsspur im Gehirn führt. Ganz wichtig: Die Entwickler empfehlen, beim “Üben” die Lösungen im PC einzutragen (einzutippen). Das ist dann tatsächlich “aktivierendes Lernen” und somit effektiver, verfestigt also die Spur im Gedächtnis umso mehr.\r\n\r\nEin weiterer Lernturbo besteht in der Unterstützung des Elaborierens. Treten Sie die Inhalte breit, elaborieren Sie. Beleuchten Sie die Inhalte von ganz unterschiedlichen Seiten und Sichten. Lesen Sie die Lerninhalte in unterschiedlicher Perspektive und in unterschiedlichen Büchern etc. Schlagen Sie im Internet nach. Notieren Sie die Informationen stichwortartig, z.B. im „Lern-Turbo-Feld“.\r\n\r\nBei den Lernenden bekannt und beliebt sind Tricks und Kniffe. Die Software BrainYoo bietet auch hier Unterstützung, wiederum insbesondere durch den Lern-Turbo.\r\n

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  • Dieses Feld kann eine ausgesprochene Eselsbrücke im engeren Sinn enthalten, so wie „333…. “.
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  • In das Feld kann von den Lernern, die die Schlüsselworte Methode verwenden, ein Schlüsselwort eingegeben werden.
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  • Vokabeln können hier in einen Zusammenhang gesetzt werden. Und das macht Sinn. Die Speicherhardware im Gehirn ist z.B. beim Ausdenken neuer Sätze, in den Vokabeln genutzt werden, hochaktiv.
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  • Viele Gedächtnisweltmeister lernen sehr sehr erfolgreich, in dem Sie sich Bilder und Geschichten ausdenken. Das Turbo-Feld ist der richtige Ort, entsprechende Hinweise einzugeben.
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\r\nKontrollieren Sie Ihren Lernfortschritt regelmäßig. Achten Sie darauf, dass Sie Inhalte nicht überlernen, d.h. wiederholen Sie nicht solche Inhalte, die Sie bereits gut beherrschen. Die Grundfunktionen der Software mit ihrer automatischen Wiedervorlage unterstützen Sie hierbei.\r\n\r\nGehen Sie diszipliniert an die Arbeit. Nicht „was Du heute kannst besorgen, das verschiebe getrost auf morgen“ ist angesagt, sondern Prioritätensetzung und Zeitmanagement. Erledigen Sie nicht vorrangig die dringlichen Aufgaben, also solche, die dem Diktat der Zeit unterliegen, sondern die, die besonders wichtig sind, Sie also im Sinne Ihrer Ziele weiterbringen. Schaffen Sie Ihr Lernpensum täglich, die Software unterstützt Sie dabei.\r\n\r\nBelohnen Sie sich unbedingt nach getaner Arbeit. Studien zeigen: gelobt werden und sich selber loben und zwar wirklich überschwänglich, intensiv etc. führt zu signifikant besseren Lernergebnissen. Hier bietet die Software augenscheinlich keine besonderen Features an. Vielmehr hängt es von Ihnen ab, was Sie sich einfallen lassen. Ich habe mir eine Lektion „Belohnung“ angelegt, in der ich 50 von mir ausgedachte Belohnungen notiert habe. Nach einer erfolgreichen Lernwoche – und nur dann – gönne ich mir eine der Belohnungen. Und immer wenn mir neue Ideen für eine Belohnung kommen, so ergänze ich die Liste einfach. Na also, wer sagt es denn!\r\n\r\n© Prof. Dr. Werner Heister\r\nProfessor für „Betriebswirt im Sozialen Sektor“ an der Hochschule Niederrhein\r\nStudienleiter Marketing an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft Bremen\r\nLehrpreisträger und Fachmann für die effektive und effiziente Nutzung von Soft Skills im Studium\r\n\r\nQuellenverzeichnis:\r\nHeister, W. (2009): Studieren mit Erfolg: Lernen lernen und Selbstmanagement, 2. Überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.\r\nHeister, W. & Weßler-Poßberg, D. (2007a): Studieren mit Erfolg: Wissenschaftlich Arbeiten, Stuttgart: Schäffer-Poeschel.\r\nHeister, W. u. a. (2007b): Studieren mit Erfolg: Prüfungen meistern. Klausuren, Kolloquien, Präsentationen, Bewerbungsgespräche, Stuttgart: Schäffer- Poeschel.


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