| Kriterium | Papier-Karteikasten | Lernprogramm BrainYoo |
| Strukturierung der Karteikarten | Begrenzte Möglichkeiten bei der Strukturierung der Karteikarten. Man müsste sich die Struktur (Strafrecht -> Allgemeiner Teil -> Rechtfertigungsgründe …) jedes Mal oben links bei den Karteikarten hinschreiben. | Strukturierung der Lerninhalte in mehreren Ebenen nach Kategorien, Lektionen, Unterlektionen, Unter-Unterlektionen. Bsp: Kategorie: Jura, Lektion: Strafrecht, Unterlektion: Strafrecht AT, Unter-Unterlektion “Rechtfertigungsgründe”. Die Struktur wird auch beim Lernen der Karteikarten links oben angezeigt. |
| Verschiedene Lern- / Abfragemodi | Beim Papier-6-Fächer Karteisystem kann man die Fächer in den verschiedenen Karteien sortieren, aber wenn man zwischendurch z.B. für eine Zwischenprüfung lernen will, muss man alle Karten wieder aus allen Fächern wieder zusammentun. | Mit BrainYoo lernt man standardmäßig im Langzeitgedächtnismodus. Die digitalen Karteikarten werden Ihnen automatisiert auf Wiedervorlage gelegt. Vor Prüfungen können Sie aber problemlos in den “Prüfungsmodus” wechseln und gezielt alle Karteikarten einer bestimmten Lektion in die Lernauswahl ziehen und abfragen. Nach erfolgreichem Ablegen der Prüfung können Sie wieder in den Langzeitgedächtnismodus wechseln. |
| Lernorganisation + Wiederholrhythmus | Lernorganisation muss selbst übernommen werden, sei es mithilfe eines Tagebuches oder eiserner Disziplin. | Automatisierte Wiedervorlage der elektronischen Karteikarten in festgelegten, sukzessiv größer werdenden Zeitabständen basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen (Ebbinghaus’sche Vergessenskurve) |
| Überprüfung Ihres Lernerfolgs / Lernstand | Sie können in Ihrem 6-Fächer-Papierkarteikasten in etwa abschätzen, wieviele Karteikarten in welcher Kartei sind. Eine genaue Statistik erhalten Sie nicht. | BrainYoo bietet Ihnen eine detaillierte Statistik über Ihren aktuellen Lernstand. BrainYoo bietet ihnen sowohl eine Tagesstatistik, eine Gesamtstatistik (Statistik zu allen Karteikarten) und eine Statistik zu jeder einzelnen Lektionen. |
| Überarbeiten von Karteikarten | Papier-Karteikarten können nur in begrenztem Maße ergänzt werden. Irgendwann ist eine Karteikarte voll. | Die elektronischen Karteikarten können unbegrenzt und problemlos editiert werden. |
| Suche nach bestimmten Karteikarten | Bei mehreren hundert oder gar tausend Karteikarten kann es einige Minuten dauern, bis man die gewünschte Karteikarte gefunden hat. | Mit der Suchfilterfunktion bei BrainYoo können bestimmte Begriffe in Karteikarten in sekundenschnelle gefunden werden. |
| Multimediales Lernen | Begrenzte Möglichkeiten. Eigene Bilder zeichnen ist nicht jedermanns Sache. | Bild-, Audio- und Mindmapdateien können zu jeder digitalen Karteikarte eingefügt werden. So können Sie beim Abfragen der Lerninhalte mehrere Lernkanäle ansprechen. |
| Eselsbrücken / Mnemotechnik | Man kann sich seine Eselsbrücke auf die Fragenseite der Karteikarte schreiben | Zu jeder Karteikarte kann eine Eselsbrücke in das “Eselsbrückenfenster” hinzugefügt werden. Diese Eselsbrücke kann man sich bei der Abfrage bei Bedarf anzeigen lassen. |
| Austausch von Karteikarten mit anderen Lernpartnern | Papierkarteikarten müssen kopiert oder ausgeliehen werden, um Sie mit anderen Lernpartnern zu teilen. | Sie können eine BrainYoo Lektion abspeichern und an andere BrainYoo-Nutzer schicken. So können Sie Ihre Karteikarten problemlos mit anderen ausgetauschen. So können Sie auch in der Gruppe sich das Erstellen von Karteikarten aufteilen. |
| Einfügen von bereits vorhandenen Lerninhalten | Jede Karteikarte muss handschriftlich erstellt werden. | Lerninhalte aus anderen Dokumenten (Internet, Word- oder PDF-Dateien etc.) können mit Copy & Paste bei BrainYoo in sekundenschnelle eingefügt und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. |
Mit BrainYoo können Sie Multiple Choice Fragenkataloge erstellen. Im Gegensatz zu Multiple Choice Fragebögen auf Papier mischt die Lernsoftware BrainYoo für Sie die Antworten zu jeder Frage nach dem Zufallsprinzip durch, so dass Sie sich beim Lernen nicht bloß die Reihenfolge der Antworten merken dürfen, sondern sich wirklich darum bemühen müssen, auch den Inhalt der Antworten zu verstehen.
Zudem werden Ihnen die einzelnen Fragen – wie auch bei den normalen Karteikarten, die Sie mit BrainYoo erstellen – automatisiert auf Wiedervorlage gelegt, was ebenfalls zur Festigung des Wissens und zur Übertragung der Lerninhalte ins Langzeitgedächtnis führt.
Die Muster Excel Datei MultipleChoiceImport.csv können Sie hier herunterladen.
Die Excel-Datei ist wie folgt aufgebaut:
Spalte A: Frage
Spalte B: Eselsbrücke (falls vorhanden)
Spalte C: Anzahl der richtigen Antworten
Spalte D: Anzahl der falschen Antworten
Ab Spalte E: Je nachdem, wie viele richtige Antworten Sie haben, sollten Sie diese zuerst einmal eingeben, in den Spalten danach einfach die falschen Antworten eingeben.
Wichtig: Achten Sie bitte darauf, dass die Gesamtanzahl der richtigen und falschen Antworten auch der Summe der richtigen und falschen Anzahl entspricht.
Danach gehen Sie bitte wie folgt vor:
1. Erstellen Sie eine „Neue Lektion“
2. Wählen Sie die Lektion aus -> Rechter Mausklick
3. Klicken Sie auf CSV-Tool -> Import
4. Wählen Sie als nächstes „Multiple Choice Vokabeln“ aus.
5. Bitte wählen Sie die csv-Datei aus.
Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte unseren Support.
Ihr BrainYoo Team
Die Jura Lernsoftware BrainYoo (www.brainyoo.de) entspricht vom Prinzip her einer Karteikartenbox mit fünf Fächern. Bei richtiger Beantwortung einer Frage wandert “die virtuelle Karteikarte” einen Kasten höher, bis sie schließlich irgendwann in der 5. Kartei angelangt. Der Zeitabstand zwischen den einzelnen Karteikästchen vergrößert sich sukzessiv, was nach wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu führt, dass sich der Lerninhalt möglichst bald im Langzeitgedächtnis verankert. Gerade dies ist bei der Vorbereitung auf das juristische Staatsexamen in Anbetracht der großen Menge an zu bewältigendem Lernstoff unverzichtbar.
Für BrainYoo gibt es bereits einige vorgefertigte Karteikartensätze, z.B. für die mündliche Prüfung, Strafrecht AT, BGB AT, etc.
Die Lernsoftware BrainYoo ist mehr als nur ein elektronischer Karteikasten. Folgende Vorteile bietet ein Lernen mit BrainYoo im Vergleich zu einfachen Papierkarteikasten:
1. BrainYoo als Lernorganisator
BrainYoo legt die Karteikarten in bestimmten Zeitabständen automatisiert auf Wiedervorlage. Dadurch wird dem Lernenden ein Großteil der organisatorischen Arbeit abgenommen und er kann sich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren: das Lernen. Gleichzeitig hat der Benutzer die Möglichkeiten, die Zeitintervalle individuell einzustellen.
2. Strukturiertes Lernen:
BrainYoo bietet die Möglichkeit, die verschiedenen Lerninhalte in Kategorien, Lektionen und Sublektionen zu gliedern (z.B. Kategorie „Jura”, Lektion „Strafrecht”, Sublektion „BT”, Sublektion „Definitionen”). So ist gewährleistet, dass man strukturiert beim Lernen vorgehen kann. Ein einfacher Karteikasten kann nicht mit einem Mausklick in seinem Kartenbestand neu geordnet werden.
3. Eselsbrückenfenster:
Zu jeder Karteikarte kann man sich Eselsbrücken erstellen, mithilfe derer das Lernen um ein Vielfaches leichter und effektiver wird.
4. Suchfunktion / Filter:
Bei BrainYoo kann man sekundenschnell und gezielt nach einer Karteikarte suchen. So kann man beispielsweise alle Karteikarten zu einem Paragraphen herausfiltern.
5. Verschiedene Lernmodi:
BrainYoo bietet verschiedene Lernmodi, um sowohl die kurz bevorstehende Klausur als auch das Projekt Examen vorzubereiten. Zum einen kann man mit BrainYoo nach der erfolgreich erprobten spaced-retrieval Methode (Langzeitgedächtnismodus) arbeiten. Dabei werden die „Karteikarten” in immer größer werden Zeitabständen automatisch auf Wiedervorlage gelegt. Zum anderen besteht aber auch die Möglichkeit, bestimmte Lektionen außerhalb des normalen Wiederholungsrhythmusses im Prüfungsmodus gezielt abzufragen. Insbesondere kurz vor Klausuren kann dieser Lernmodus sehr hilfreich sein.
6. Multimediales Lernen:
In die Karteikarten können sowohl bei der Frage als auch bei der Antwort Bild- und Audiodateien sowie Mindmaps eingefügt werden. Bilddateien können per Drag-and-Drop zu einer Frage oder ein Antwort hinzugefügt werden.
Weitere Infos zum Jura Lernprogramm BrainYoo findet Ihr auf http://www.brainyoo.de.
Wie übertrage ich Informationen aus dem Unterricht, der Vorlesung oder aus einem Buch erfolgreich ins Langzeitgedächtnis? Während es bei der Vorlesung oder beim Lesen eines Buches um den Erstkontakt mit einem Thema geht, geht es bei der Nacharbeit des Gehörten oder Gelesenen darum, die Lerninhalte so aufzubereiten, dass man sie effizient ins Langzeitgedächtnis übertragen kann. Denn es liegt leider in der Natur des Menschen, dass er vergesslich ist. Bis heute hat sich im Kampf gegen das Vergessen das Lernen mit Karteikarten als bewährteste Lernmethode durchgesetzt.
Das Karteikartensystem geht – historisch betrachtet – zurück auf die Lernkartei von Sebastian Leitner, der diese als Hilfsmittel zum systematischen Lernen erfand und erstmalig in seinem Buch „Lernen lernen“ (heutiger Titel: So lernt man lernen) vorstellte.
In diesem Artikel wollen wir Euch nun einige Infos und Tipps zum Lernen mit Karteikarten und die Arbeit mit dem Karteikastenprinzip geben.
1. Wie erstelle ich richtig Karteikarten?
Um mit Karteikarten effizient zu lernen, ist das richtige Erstellen der Karteikarten von entscheidender Bedeutung. Dass auf die Vorderseite jeder Karteikarte die Frage, auf die Rückseite die zugehörige Antwort kommt, ist noch jedem klar. Doch es gibt einige Punkte, die beim Erstellen beachtet werden sollten:
a. Fragen:
- Keine rhetorischen Fragen stellen
- Die Fragen sollten so formuliert werden, dass sie möglichst wenig Informationen preisgeben.
- Es empfiehlt sich, links oben den Kontext / das Oberthema für die Karte hinzuschreiben, z.B. Strafrecht -> Allgemeiner Teil -> Rechtfertigungsgründe. Auf diese Weise kann man sich beim späteren Wiederholen der Karteikarten orientieren und das Gedächtnis verarbeitet die Karteikarte auch in der entsprechenden Schublade.
- Falls man eine Eselsbrücke zur Hand hat, um auf die entsprechende Antwort zu kommen, empfiehlt es sich, am unteren Ende der Fragenseite der Karteikarte diese dort zu notieren.
b. Antworten:
- Ein zu langer Text, der die gesamte Antwortseite der Karteikarte füllt, sollte vermieden werden. Das Gehirn ist in der Regel nicht in der Lage, komplexe und lange Textabschnitte zu verarbeiten, also sollte man sich darauf beschränken, einige Schlüsselbegriffe zu notieren.
- Die Karteikarte sollte „merkwürdig“ gestaltet werden: Visuelle Elemente wie Bilder oder Mindmaps sind belebend, denn sie sprechen zusätzliche Sinneskanäle an. Hierdurch kann die Vergessensquote gesenkt werden.
c. Generelle Tipps:
- Selbständig Karteikarten zu erstellen hat einen größeren Lerneffekt, denn wer einmal die Informationen auf Karteikartenformat „runtergebrochen“ hat, hat diese auf jeden Fall verstanden.
- Es gibt zahlreiche vorgefertigte Karteikarten auf dem Markt. Viele von diesen sind auch nicht unbedingt schlecht. Für manche Fachgebiete sind diese auch unbedingt notwendig oder aber es ist nicht nötig, dass man diese Karteikarten noch einmal eigenständig erstellt, wie z.B. Lernkarten für Anatomie, Fremdsprachen-Vokabeln etc.
- Jedoch empfiehlt es sich, in den Bereichen, wo das selbständige Erstellen von Karteikarten sinnvoll ist, es dann auch wirklich zu tun und die Karteikarten in eigenen Worten zu erstellen.
2. Vor- und Nachteile des Lernens mit Karteikarten
Vorteile:
- Ähnlich wie beim Spickzettel-Schreiben muss man die wichtigen Inhalte auswählen und in komprimierter Form aufschreiben.
- Die Karteikarten sind handlich und transportabel. Man kann also ohne Probleme sich ein paar in die Jackentasche packen und die „toten Zeiten“ in der U-Bahn oder im Zug sinnvoll nutzen.
- Durch das Frage- und Antwortsystem bei den Karteikarten wird die Interaktion gefördert. Man wird dazu gebracht, sich wirklich zuerst eine Antwort auszudenken, bevor man die Karte umdreht, was bei einem Vokabelheft oder einem Skript nicht allzu einfach ist.
Nachteile:
- Es besteht die Gefahr, dass man die Karteikarten ohne Systematik und Zusammenhang lernt. Dann eignet man sich zwar vielleicht jede Menge Einzelwissen an, sieht am Ende aber vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Deswegen sollte man sich – wie bereits oben erwähnt – links oben kurz notieren, zu welchem Themenkomplex die Karteikarte gehört.
3. Das Karteikastensystem
a. Wie funktioniert das Karteikartensystem?
Das Karteikartensystem besteht aus einem Karteikasten mit mehreren Fächern. Anfangs liegen alle Karteikarten in der ersten Kartei. Bei richtiger Beantwortung einer Frage, wandert die Karteikarte ins nächst höhere Fach. Der zeitliche Abstand für die Wiederholung zwischen den einzelnen Fächern sollte sukzessiv größer werden. Wenn z.B. eine Karteikarten im 3. Fach falsch beantwortet wird, wandert diese Lernkarte wieder zurück ins 1. Fach und beginnt die Reise ins Langzeitgedächtnis wieder ganz von vorne.
b. Vorteile des Karteikartensystems
- Durch die Aufteilung in mehrere Karteien kann man sich schnell eine Übersicht über den aktuellen Lernstand verschaffen
- Es fällt einem leichter, sich die Lerninhalte auf Wiedervorlage zu legen, da man alles schön sortiert in seinem Karteikasten hat und nicht erst verschiedene Lernmaterialien zusammen sortieren muss.
- Der stetig wachsende Stapel der erfolgreich abgefragten Karten schafft zusätzlich eine Motivation, weil man sieht, was man schon alles geschafft hat.
- Man verschwendet viel weniger Zeit mit unnötigen Wiederholungen von Karteikarten, die bereits „sitzen“.
c. Nachteile des Karteikartensystems
- Das Lernen mit Karteikarten im Papier-Karteikasten bringt mit sich, dass nach einigen Lerndurchgängen die Karteikarten nicht mehr in der anfangs vorliegenden Reihenfolge prüfen kann.
- Wenn man während der Reise ins Langzeitgedächtnis zwischendurch eine Prüfung hat und nur gezielt, einige Karteikarten zu einem bestimmten Thema abfragen möchte, müsste man diese aussortieren. Dies kostet zum einen sehr viel Zeit, zum anderen kann man dann gleich wieder die aussortierten Karten wieder in das 1. Fach legen, weil man dann nicht mehr weiß, in welchem Fach die Karten ursprünglich waren.
- Wenn man irgendwann mehrere hundert Karteikarten erstellt hat und sich dann auf die Suche nach einer bestimmten Karteikarte begibt, gestaltet sich die Suche als sehr schwierig.
- Das Karteikartensystem erleichtert zwar die Lernorganisation in einigen Punkten, jedoch müssen die Karteikarten vom Lernenden selbst auf Wiedervorlage gelegt werden.
4. Elektronisches Karteikartenprogramm BrainYoo?
Die Lernsoftware BrainYoo verbindet die Vorteile des Karteikartensystems mit den Vorteilen, die eine computergestützte Software bieten kann.
- Das Karteikarten Programm BrainYoo legt die Karteikarten automatisiert auf Wiedervorlage und übernimmt so die Lernorganisation. Die Zeitintervalle können individuell eingestellt werden.
- Auch kann man im Gegensatz zu dem Papier-Karteikasten den Lernmodus vom Langzeitgedächtnismodus zum Prüfungsmodus wechseln. So kann man, wenn man am nächsten Tag eine Prüfung hat, sich einen bestimmten Karteikartensatz mit ALLEN seinen Karteikarten, in die Abfrage ziehen. Nach der Prüfung kann man dann wieder in den Langzeitgedächtnismodus mit dem ursprünglichen Stand der Karteikarten wechseln, d.h. die Software merkt sich den Stand der Karteikarten, der vor dem Wechseln in den Prüfungsmodus vorlag.
- Bestimmte Karteikarten können über den Suchfilter sofort gefunden werden.
Dieser Artikel zum Thema „Lernen mit Karteikarten“ ist natürlich nicht abschließend. Wir würden uns freuen, wenn Ihre über Eure Erfahrungen bezüglich des Lernens mit Karteikarten berichtet. Was sind Eurer Meinung nach die Vor- und Nachteile des Lernens mit Karteikarten und des Karteikartensystems?
BrainYoo – Die Lernsoftware mit Langzeitgedächtnis-Effekt
1. Lerntechnik Karteikasten
Nur ganz wenige Menschen sind mit einem fotografischen Gedächtnis gesegnet. Allen anderen 99,99 % bleibt daher nichts anderes übrig, als Lerninhalte regelmäßig zu wiederholen.
Die übliche Vergessenskurve (nach Ebbinghaus) eines Menschen sieht regelmäßig so aus, dass bereits nach 20 Minuten nur noch 60 % des Gelernten reproduziert werden können. Nach einem Tag sind schon fast 70 % wieder vergessen.
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(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vergessenskurve)
Daher ist ein regelmäßiges Wiederholen der Lerninhalte in sukzessiv länger werdenden Zeitabständen unverzichtbar.
In der Regel ist der Lernstoff nach fünf bis sechs Wiederholungen im Langzeitgedächtnis verankert. Daher haben viele der neuen Papierkarteikästen fünf oder sechs Fächer. Die Papierkarteikästen arbeiten in der Regel mit der sog. zeitbasierten Methode, auch spaced-retrieval-Methode genannt: Mit jeder korrekten Antwort wandert die Karteikarte ein Fach weiter. Die Abstände zwischen den Wiederholungen werden fortschreitend größer. Ist eine Antwort falsch, wird die Karteikarte wieder im vordersten Fach einsortiert.
Diese Methode ist auch die Grundlage für die Lernsoftware BrainYoo. Diese besteht aus sechs virtuellen Fächern eines Karteikastens. Die Karten werden bei erfolgreicher Beantwortung erst nach immer länger werdenden Zeitabständen auf Wiedervorlage gelegt. Die Zeitabstände sind an die Vergessenskurve angepasst. Ein großer Vorteil gegenüber dem Papierkarteikasten ist, dass auch Teilgebiete zielgenau gelernt werden können, ohne dass der gesamte Karteikarten in seinem Bestand neu sortiert werden muss.
2. Strukturiertes Lernen – damit Sie trotz vieler Bäume noch den Wald sehen!
Eine wichtige Erkenntnis der Lernforschung ist, dass nur ein strukturiertes Lernen mit einem ständigen Blick auf das „Gesamtsystem“ hinter den spezifischen Lerninhalten auf Dauer erfolgreich ist. Viele lernen sinnlos aneinandergereihte Detailprobleme und verlieren dabei schnell den Überblick. Wer hingegen von Anfang an „vernetzt“ lernt, wird nicht nur kurzfristig erfolgreicher lernen, sondern vor allem auch langfristig die Effizienz beim Lernen steigern und wichtige Verknüpfungen im Gedächtnis herstellen.
Ein Beispiel: Ein vorlesungsbegleitendes Skript oder Lehrbuch verinnerlicht man am Besten, indem man sich erst intensiv mit dem Inhaltsverzeichnis und den einzelnen Unterthemen auseinandersetzt. Erst wenn man das grobe Gerüst vor Augen hat, sollte man mit der Vertiefung und dem Lernen von Spezialproblemen beginnen, sodass man dabei stets den Standpunkt im Gesamtsystem kennt. Nur auf diese Weise kann man umfangreiche Lerninhalte in ihrer Gesamtheit dauerhaft erfassen und in ein vernetztes System im Gedächtnis einordnen.
Diese Erkenntnis hat die Lernsoftware BrainYoo konsequent umgesetzt. Bei BrainYoo gibt es nicht einfach nur einen riesigen und unübersichtlichen Pool an Karteikarten, sondern übersichtliche und fein strukturierte Gliederungsmöglichkeiten. Sie können die einzelnen Karteikarten verschiedenen Kategorien, Lektionen, Sublektionen, Sub-Sublektionen usw. zuweisen, sodass der Lernstoff sich in ein Gesamtsystem bringen lässt und ein „vernetztes“ Lernen ermöglicht wird.
3. Sprechen Sie möglichst viele Sinneskanäle an
Das menschliche Gehirn hat viele Zugänge und jeder Lerntyp ist anders. Manche lernen am besten, wenn Sie sich etwas verbildlichen, andere arbeiten gut mit sog. Mindmaps und wieder andere benötigen vielleicht ein kurzes Hörbeispiel. Mit BrainYoo können Karteikarten multimedial gestaltet werden, so dass sie möglichst viele Sinne ansprechen und sich so mehrere Zugangswege zum Lernstoff eröffnen. Dazu können Sie einfach per „drag ’n drop“ Bilder usw. in die BrainYoo-Karteikarten hineinziehen oder hineinkopieren. Auch durch die üblichen Editierfunktionen eines Computers (Fett, Kursiv, Unterstreichungen, Aufzählungen, Farben etc.) lassen sich die elektronischen Karteikarten übersichtlicher und vielseitiger gestalten als normale Papierkarteikarten.
Viele Gedächtnisweltmeister arbeiten mit bildlichen Geschichten, um möglichst schnell bestimmte Zahlenfolgen oder Ähnliches zu memorisieren. Solche Techniken kann jeder nutzen. Durch die Verknüpfung von visuellen und auditiven Elementen übertragen Sie die Lerninhalte schneller und dauerhaft ins Langzeitgedächtnis.
4. Lernen mit der Mnemotechnik
„Die Mnemotechnik entwickelt Merkhilfen (Eselsbrücken), zum Beispiel als Merksatz, Reim, Schema oder Grafik. Neben kleinen Merkhilfen gehören zu den Mnemotechniken aber auch komplexe Systeme, mit deren Hilfe man sich an ganze Bücher, Listen mit tausenden von Wörtern oder tausendstellige Zahlen sicher erinnern kann.“ (aus: Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Mnemotechnik)
Unter dem Begriff der Mnemotechnik lassen sich wiederum zahlreiche der bereits oben genannten Erkenntnisse und Lernmethoden fassen, z.B. die Visualisierung des Lernstoffs durch gedankliche Spaziergänge oder bestimmte Bilderreihen. Aber auch jede andere Form von „Eselsbrücken“ zählt zu dieser Lernmethode.
In der Lernsoftware BrainYoo gibt es daher eine Eselsbrücken-Funktion: Zu jeder Karteikarte kann man neben dem Frage- und dem Antwortfenster auch etwas in das Eselsbrückenfenster eintragen, welches während des Abfragemodus zur Gedächtnisunterstützung ein- und wieder ausgeblendet werden kann.
Alternativ kann man das Eselsbrückenfenster natürlich auch für jede Art von Zusatzinformation, wie beispielsweise Literaturhinweise oder Zitate, nutzen.
5. BrainYoo – Eine offene Lernsoftware
Ein weiterer Vorteil von BrainYoo ist, dass es sich um offene Lernsoftware und kein geschlossenes System ohne Kompatibilität mit anderen Programmen oder Dateiformaten handelt. So kann der Lernende Zeit sparen, indem er z.B. „im Team“ Lerninhalte und Karteikarten erstellt und diese dann mit anderen BrainYoo-Nutzern tauschen kann.
BrainYoo ist auch in vielerlei anderer Hinsicht eine offene Software:
- Sie können mit BrainYoo nicht nur Vokabeln, sondern auch Jura-Definitionen und Schemata oder Fragen aus dem Fachbereich Medizin lernen. Auch eine Vorbereitung auf Führer-, Jagd- oder Segelschein ist möglich. BrainYoo ist somit eine Lernsoftware für Lerninhalte aller Art.
- BrainYoo ist offen für jede Art von Texten, Bild- und Audiodateien etc. Sie können so beispielsweise im Internet recherchierte Lerninhalte in Ihre BrainYoo-Karteikarten hineinkopieren. Außerdem können Sie bspw. Bilddateien einfach per „drag ’n drop“ in Ihre Karteikarte hineinziehen.
- Über die CSV-Importfunktion können Sie Excel-Tabellen und Karteikartensätze anderer Lernprogramme importieren, sofern diese als CSV-Datei frei verfügbar sind.
6. Weniger Lernorganisation, mehr Zeit zum Lernen: Sparen Sie Zeit mit der Lernsoftware BrainYoo!
Konzentrieren Sie sich mithilfe der Lernsoftware BrainYoo auf das Wesentliche: das Lernen. Zahlreiche der oben genannten Funktionen sorgen dafür, dass sie möglichst wenig mit dem Sortieren und Ordnen Ihrer Lernmaterialen beschäftigt sind, sondern die knappe Zeit wirklich effizient zum Lernen nutzen können.
Gerade ein normaler Papierkarteikasten hat schon manch einen Lernenden zur Verzweiflung gebracht: Man weiß nie genau, welche Karte man wann das letzte Mal wiederholt hat und wann diese wieder „fällig“ ist. Die Lernsoftware BrainYoo legt einem zum richtigen Zeitpunkt die Karteikarte auf Wiedervorlage, man muss sich also nicht noch einen Lernkalender oder detaillierten Lernplan erstellen. Wenn man möchte, kann man die einzelnen Zeitabstände auch selbst definieren und so dem individuellen Lernrhytmus anpassen.
BrainYoo verfügt außerdem über eine Filter-/Suchfunktion: Man kann sekundenschnell und gezielt nach einer bestimmten Karteikarte suchen. So kann man beispielsweise als Jurastudent alle Karteikarten zu einem bestimmten Paragraphen herausfiltern. Bei einer Box mit Papierkarteikarten dauert dies eine halbe Ewigkeit!
Wenn man kurz vor Klausuren noch einmal schnell eine Lektion „en bloc“ lernen möchte, kann man den Lernmodus wechseln und eine „sequenzielle Abfrage“ starten. Die Software merkt sich gleichwohl alle Positionen von allen einzelnen Karteikarten, sodass die Reise ins Langzeitgedächtnis (mit der oben beschriebenen zeitbasierten Methode) nicht unterbrochen wird. Gleichwohl können Sie gezielt eine bestimmte Lektion oder Sublektion lernen, ohne langwierig wie bei einem Papierkarteikasten alle Karten erst einmal einzeln heraussuchen zu müssen.
